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Zerrissene Umarmungen

OriginaltitelLos Abrazos rotos
AlternativBroken Embraces; Verlorene Umarmungen; Gelöste Umarmungen
GenreThriller
Land & Jahr Spanien 2009
FSK & Länge ab 12 Jahren • 129 min.
KinoDeutschland
AnbieterTOBIS Film
Kinostart06.08.2009
RegiePedro Almodóvar
DarstellerPenélope Cruz, Carlos Sampedro, Diego Romaña Garcia, Yuyi Beringola, Ramón Pons, Jaime Santos Gonzalez
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Almodóvars Hommage an das Kino vergangener Tage

Vor 14 Jahren verlor Regisseur Mateo Blanco (Lluís Homar) bei einem Autounfall sein Augenlicht und seine geliebte Lena (Penélope Cruz). Sie war die Liebe seines Lebens und zugleich die Hauptdarstellerin seines Films "Frauen und Koffer". Lena war allerdings mit dem Produzenten des Films liiert, dem mächtigen und brutalen Ernesto Martel (José Luis Gómez). Als ihre Liebe zu Mateo ans Tageslicht kam, flüchtete das Paar. Kurze Zeit später geschah der verhängnisvolle Unfall. Heute hat sich Mateo mit seinem Schicksal arrangiert, mit dem Sohn seiner Agentin und Produktionsleiterin Judit (Blanca Portillo) schreibt er Drehbücher und berät junge Autoren. Sein altes Leben hat er abgelegt, ebenso wie seinen Namen. Seit dem Unfall nennt er sich Harry Caine, ein Pseudonym, das er früher ab und an als Autor und Regisseur benutzte. Über die damaligen Ereignisse spricht er mit niemandem, auch nicht mit Judit. Erst als ein gewisser Ray X (Rubén Ochandiano) auftaucht, wird Mateo gezwungen, sich seiner Vergangenheit erneut zu stellen.
Was sich bei "Volver - Zurückkehren" schon angedeutet hat, bestätigt sich in "Zerrissene Umarmungen": Pedro Almodóvar entwickelt eine neue Filmästhetik. Schon immer führte er gekonnt und mit leichter Hand die unglaubliche Melodramatik, die seinen Filmen eigen ist. Allerdings gibt er hier die Mischung aus Realität und Fiktion komplett auf. Ohne Zweifel ist seine Erzählweise elegant, er zitiert aus dem Sammelsurium vieler Kinoklassiker und eigener Filme, was für Filmfreunde spannend ist. Insofern ist "Zerrissene Umarmungen" eine Hommage an das Kino und an den Beruf des Regisseurs, dessen tägliches Brot die Kraft der Bilder ist. Wird ihm diese Sehkraft genommen, kann er seinen Beruf nicht mehr ausführen. Doch in diesem Bemühen, das Kino hochleben zu lassen, verliert der Film seine Anziehungskraft. Das, was Pedro Almodóvar früher ausmachte, ist in seinem jetzigen Werk nicht mehr zu finden. Von dieser Kritik ausgenommen sind die starken Frauenfiguren. Diese werden in seinem Werk wohl immer ihren Platz haben. Neben Penélope Cruz, die ein weiteres Mal unter der Führung ihres Mentors zu Höchstformen aufläuft, ist eine solche auch in der spanischen Darstellerin Blanca Portillo zu finden. Überzeugend spielt sie eine an sich starke Persönlichkeit in einer von Männern dominierten Welt, die jedoch noch gebrechlicher und verletzbarer ist, als die anderen Figuren. Eine Frau, die sich seit mehr als 20 Jahren in Schweigen hüllt. Über die man kaum etwas erfährt, aber genau dabei alles von sich preisgibt. Und darin übertrumpft sie sogar Cruz.

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Zerrissene Umarmungen

Ein blinder Regisseur (Lluís Homar) und eine tote Hauptdarstellerin (Penélope Cruz), aus diesen Zutaten besteht Pedro Almodóvars Film.  Clip starten
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