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Yumurta - Ei

Originaltitel
Yumurta
Alternativ
Avgo; Egg
Genre
Drama
 
Türkei/Griechenland 2007
 
97 min
Medium
Kinofilm
Regie
Darsteller
Links
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Yumurta (Szene 02) 2007
Trigon Film

Dichter kehrt zurück an die Orte seiner Kindheit

Yusuf (Nejat Isler) erfährt vom Tod seiner Mutter. Der Dichter verlässt Istanbul und kehrt nach langer Abwesenheit in sein Heimatdorf zurück. Schnell entwickelt er eine neue Faszination für den Ort, an dem er aufgewachsen ist. Er trifft auch auf seine entfernte Verwandte Ayla (Saadet Aksoy). Die junge Frau hat zuletzt Yusufs Mutter gepflegt. Sie bittet ihn, den Wunsch seiner Mutter zu erfüllen und eine traditionelle Opferzeremonie durchzuführen. Yusuf ist von Schuldgefühlen geplagt und willigt ein.

Gemeinsam machen sie sich auf den Weg in die Berge zur Grabstätte eines heiligen Mannes. Ayla verlässt erstmals ihr Heimatdorf. Yusuf kann auf der Reise die Wälder neu entdecken, die er in seiner Kindheit so oft durchstreifte. Die Suche nach einem geeigneten Opfertier nimmt mehr Zeit in Anspruch als zunächst gedacht. Yusuf und Ayla kommen sich zudem immer näher...


"Yumurta - Ei" ist der erste Teil der "Yusuf-Trilogie" von Semih Kaplanoglu. In den drei Teilen erzählt Kaplanoglu die Geschichte von Dichter Yusuf in umgekehrter Chronologie. Somit markiert "Yumurta - Ei" den Beginn der Trilogie und das Ende der Erzählung. 2007 lief der Film bei den Filmfestspielen von Cannes. Auf Filmfestivals gewann "Yumurta - Ei" mehrere Preise, unter anderem in Sarajevo und Istanbul. Die Fortsetzung "Bal - Honig" gewann 2010 den Goldenen Bären bei den Filmfestspielen in Berlin. Kaplanoglu studierte in den 1980er Jahren in Izmir Film und Fernsehen. In den 90ern machte er mit Kurzfilmen auf sich aufmerksam. Zudem war er als Autor und Regisseur für das türkische Fernsehen tätig. 2001 gab er mit "Herkes kendi evinde" sein Spielfilmdebüt.
Yumurta
Trigon Film
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