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Arlington Road

Originaltitel
Arlington Road
Genre
Thriller
 
USA 1998
 
113 min
Medium
Film
 
 
Filmstart
20.03.2000 ( D ) bei Universal Pictures Video
 
 
Regie
Mark Pellington
Darsteller
Hans Stroble, Jeff Bridges, Michelle Du Bois, Steve Ottesen, Harris Mackenzie, John Hussey
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
1 7,0(Filmreporter)
7,0 (2User)
Arlington RoadKoch Media
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsGalerieDVDsbewerten

Terrorismus-Thriller mit Tim Robbins

Michael Faraday (Jeff Bridges) unterrichtet Geschichte am College. Nach dem Tod seiner Frau erzieht er den gemeinsamen Sohn (Spencer Treat Clark) allein. Michael freundet sich mit den neuen Nachbarn Oliver (Tim Robbins) und Cheryl Lang (Joan Cusack) an. Doch schon bald merkt er, dass etwas mit Oliver nicht stimmt. Seltsame Baupläne liegen in dessen Haus rum, er scheint eine andere Identität angenommen zu haben. Zudem wurde Oliver mit 16 Jahren schon einmal festgenommen, nachdem er eine Bombe zündete. Kann Michael Oliver trauen oder plant dieser ein Verbrechen?


Man könnte fast meinen, Ehren Kruger ("Scre4m") habe hellseherische Fähigkeiten. Als er 1996 das Drehbuch zu "Arlington Road" schreibt sind die Terroranschläge von 9/11 und die Terrorhysterie in Amerika noch ferne Zukunft. Auch ähnelt sein Film von der Grundstimmung und der Handlung der gelungenen Serie "Homeland" aus dem Jahr 2011. Zwar ist Krugers Drehbuch nicht so stark wie die aus der Serie mit Claire Danes, aber streckenweise versteht der Thriller den Zuschauer ordentlich zu packen.

Besonders zu Beginn entwickelt sich die Geschichte spannend. Tim Robbins ("Die Verurteilten") agiert phantastisch als zunächst geheimnisvoller, später zerstörungssüchtiger Nachbar. "Arlington Road" besticht durch eine vorsichtige Annäherung an das Rätsel, einer fast schon gruseligen Kleinstadtkulisse und einem Ensemble, das bis auf Jeff Bridges, der arg hölzern spielt, durchweg überzeugt.

Leider flacht der Film in der zweiten Hälfte ab. Die Handlung entfernt sich zu weit vom Spannungsbogen. Olivers gut gehütete Fassade, das Grauen dahinter, Michaels Suche in Olivers Vergangenheit - das macht den Reiz des Thrillers aus. Doch das wird - je näher das Ende naht - zusehends dem üblichen Actionbrimborium geopfert. Immerhin kann das starke Ende diesen schlechten Eindruck etwas mindern.
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