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Und Jimmy ging zum Regenbogen

Originaltitel
Und Jimmy ging zum Regenbogen
Genre
TV-Film, Thriller
 
Deutschland 2008
 
90 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Regie
Darsteller
Links
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Und Jimmy ging zum Regenbogen (DVD) 2008
Highlight Film
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

TV-Verfilmung nach Johannes Mario Simmels Roman

Als der argentinische Chirurg Manuel Aranda (Heino Ferch) die Nachricht vom Tod seines in Berlin lebenden Vaters bekommt, ahnt er nicht, dass dieser ermordet wurde. Der Schock sitzt tief, als er erfährt, dass die Mörderin die alte Bibliothekarin Valerie Steinfeld, und die "Waffe" eine Ampulle Zyankali war. Nach der Tat hat sich die Dame selbst mit einer Dosis des sofort tödlichen Giftes umgebracht. Obwohl die Polizei kein Motiv ermitteln konnte, gilt der Fall als abgeschlossen. Auf der Suche nach Antworten muss Manuel tief in der Vergangenheit seines Vaters und seiner vermeintlichen Mörderin graben. Mit dabei ist deren attraktive Enkelin Irene Waldeck (Dennenesch Zoudé). Nach langer Suche in archivierten Dokumenten, weiß das Detektiv-Paar, dass Valerie Steinfeld mit einem Juden liiert war, der vor den Nazis nach London geflohen ist. Ihr gemeinsamer Sohn Heinz ist 1944 in Ungarn als Soldat der Waffen-SS gefallen. Welche Beziehung hatte Valerie zu dem Mordopfer?


Johannes Mario Simmels gleichnamiger Roman erscheint im Jahr 1970 und wird in Kürze zum Publikumserfolg. Bereits ein Jahr später wird der Roman erstmals verfilmt. 38 Jahre nach der Buchveröffentlichung adaptiert Drehbuchautor Jürgen Büscher die Literaturvorlage fürs Fernsehen. Die Handlung ist vom Wien der 1960er Jahre ins Berlin Mitte der 1990er Jahre versetzt. Diese Änderung lässt die Geschehnisse sehr konstruiert wirken. Die geheimnisvolle Spannung hat einige Durchhänger im Verlauf der Handlung. Auch die Atmosphäre bleibt trotz überraschenden Wendungen und der wachsenden Beziehung der beiden Protagonisten emotional steril. Hauptdarstellerin Dennenesch Zoudé verleiht ihrer Figur dennoch Authentizität und Vitalität. Regisseur Carlo Rola, der sich mit Fernsehfilmen wie "Rosa Roth" einen Namen gemacht hat, inszenierte einen Kriminalfilm, der ohne große Höhepunkte nur mäßig spannenden Zeitvertreib bietet.
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