FILMREPORTER.DE
Best Entertainment
Filmreporter-RSS

The Unborn

Originaltitel
The Unborn
Genre
Horror, Thriller
 
USA 2009
 
87 min
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
13.03.2009 ( D | CH | A ) bei Universal Pictures
 
 
Regie
Darsteller
Homepage
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
(0 User)
3,0 (Filmreporter)
 Es gibt noch keine Userkritik!
The Unborn (Kino) 2008
Universal Pictures International
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Mäßiger Horrorschocker über das ungeborene Böse

Casey Beldon (Odette Yustman) ist eine fröhliche junge Frau, obwohl ihre Mutter sie als schon in ihrer Kindheit verlassen hat. Casey hat das dennoch nie richtig verwunden. Aus heiterem Himmel geschehen unerklärliche Dinge um sie herum. Casey hat Geistervisionen und schlimme Alpträume. In ihrer Not wendet sie sich an den geheimnisvollen Rabbi Joseph Sendak (Gary Oldman), einem Spezialisten für paranormale und spirituelle Phänomene. Mit seiner Hilfe verdichten sich die Hinweise auf eine grauenvolle Wahrheit: Seit den 1930er Jahren lastet auf Familie Beldon ein Fluch aus dem Totenreich. Sie finden gemeinsam schließlich ein dämonenhaftes Wesen, dass nicht nur von Dingen, sondern auch von fremden Körpern Besitz ergreifen kann. Bei jeder Transformation wird die Ausgeburt der Hölle mächtiger. Für Casey gibt es nur eine einzige Chance, zu überleben. Sie muss einen Weg finden, die Höllenpforte für immer zu verschließen, um das ungeborene Monster ein für allemal aus ihrer Familie zu vertreiben.


Regisseur und Drehbuchautor David S. Goyer ("Blade: Trinity") schuf einen Horrorfilm, der Genrefans gefallen wird. Angst und Schrecken werden ausschließlich durch Schockeffekte verbreitet. Kaum einmal schafft Goyers Film, ohne lautes Geschrei und Fratzenbildern atmosphärisch Furcvht zu verbreiten. Das ist legitim und in diesem Genre seit einiger Zeit Usus. Dennoch gibt es einen großen Kritikpunkt: Dass die bestialischen Experimente zu sehen sind, die Dr. Mengele und andere Mediziner in Konzentrationslagern an jüdischen Kindern durchführten, ist pietätlos. "Das Leben ist schön" löste seinerzeit eine lebhafte Debatte aus. Es wurde die Frage gestellt, ob man eine Komödie über den Holocaust erzählen darf. Wegen der Sensibilität, mit der Roberto Benigni ohne drastische Bilder seine Geschichte erzählt, bejahten die meisten Zuschauer diese Frage damals. Tödliche Experimente an jüdischen Kindern zu zeigen, um die Zuschauer eines Horrorfilms zu stimulieren ist etwas vollkommen anderes und in hohem Maße verwerflich. Unabhängig davon wäre "The Unborn" wegen den wirklich guten Schauspielleistungen gerade so als durchschnittlich zu bezeichnen. Die Tatsache, dass der Dämon bevorzugt in den Momenten erscheint, in denen die gutaussehende Odette Yustman in knappen Höschen zu sehen ist, kann man durchgehen lassen. Neben der jüdischen Mystik bedient sich "The Unborn" an verschiedenen Exorzismus-Filmen. Goyers Film ist übrigens nicht mit dem gleichnamigen thailändischen Mystery-Thriller aus dem Jahr 2003 zu verwechseln.
The Unborn
Universal Pictures International
Galerie: The Unborn
Der düstere Psycho-Schocker von Regisseur David S. Goyer ("Unsichtbar - Zwischen zwei Welten") wurde von Horrorspezialist Michael Bay produziert.
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten
© 2020 Filmreporter.de