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©20th Century Fox
Adam - Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der Andere
OriginaltitelAdam
GenreKomödie
Land & Jahr USA 2009
FSK & Länge ab 6 Jahren • 99 min.
KinoDeutschland
Anbieter20th Century Fox
Kinostart10.12.2009
RegieMax Mayer
DarstellerMark Doherty, Rose Byrne, Tom Levanti, Brooke Johnston, Luka Kain, Trent Bushey
Homepage http://www.adam-derfilm.de
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieInterviewDVDsbewerten

Romantisches Drama nicht nur über Liebesprobleme

Adam (Hugh Dancy) ist ein schüchterner, sehr intelligenter junger Mann. Seine große Vorliebe ist das Universum mit seinen unendlichen Weiten. Als Beth (Rose Byrne) in der Nachbarswohnung einzieht, entwickelt der schüchterne Adam romantische Gefühle. Auch Beth scheint nicht abgeneigt gegenüber dem gutaussehenden und charmanten Mann. Doch erst muss ihre Liebe Adams Krankheit überwinden. Er leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus. Dies erschwert ihm den sozialen Kontakt selbst mit Menschen aus seinem Umfeld. Er kann emotionale und soziale Handlungen nicht richtig einordnen und läuft Gefahr, andere zu brüskieren oder abzuschrecken. Beth lässt sich so leicht nicht einschüchtern. Erst als ihrem Vater wegen einer Betrugsgeschichte mehrere Jahre Gefängnis drohen, steht die Beziehung zu Adam auf der Kippe. Als der seine Freundin bei einer kleinen Notlüge ertappt, scheint die Trennung unausweichlich.
Als Max Mayer in einem Radiointerview vom Schicksal eines Menschen hörte, der am Asperger-Syndrom litt, einer Form von Autismus, malte er sich bereits die ersten Drehbuchzeilen aus. Ihm war klar, dass sein Film eine Liebesgeschichte zwischen einem "Aspie" und einer gesunden Frau erzählen würde. Mayer beschreibt auf wohltuend einfühlsame Art ihre Probleme sowie ihren gemeinsamen Kampf für ihre Liebe. Dabei bedient er sich nicht einer voyeuristischen Perspektive, vielmehr zeichnet er seine Figuren eintönig oder lässt Mitleid für die Protagonisten aufkommen. Er zeigt dem Zuschauer, dass Menschen mit Asperger kein Mitleid, sondern Hilfe brauchen, um in der Welt zurecht zu kommen. Mayer gibt sich Mühe, seinen Figuren gerecht zu werden. Er schafft es gar, einen zweiten Handlungsstrang einzubauen, der ein zufriedenstellendes Ende findet. Das Sahnehäubchen gelingt dem Regisseur jedoch mit seinem Ende, dass ebenso ungewohnt wie realistisch ist.

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