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Küss den Frosch

Originaltitel
The Princess and the Frog
Genre
Animation/Trickfilm
 
USA 2009
 
98 min
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
10.12.2009 ( D | CH | A ) bei The Walt Disney Company Switzerland
 
 
Regie
Darsteller
Homepage
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,5 (2 User)
6,0 (Filmreporter)
Küss den Frosch (Teaserplakat) 2009
Disney
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Disneys Rückkehr zum altgendienten Federpinsel

Seit ihrer Kindheit träumt Kellnerin Tiana (Cassandra Steen) davon, ein eigenes Restaurant zu besitzen. Sie arbeitet hart und spart jeden Groschen, damit sich ihr Traum eines Tages erfüllt. So lässt es sie ziemlich kalt, als ihre Freundin Charlotte (Sophia Kronenwett) hocherfreut über die Ankunft eines wohlhabenden Prinzen (Roger Cicero) berichtet. Doch auch für Tiana springt einiges dabei heraus. Sie soll ihre berühmten Krapfen für den Empfang in Charlottes Palast beisteuern. Nur dumm, das sich der böse Voodoo-Priester Dr. Facilier mit dem unzufriedenen Diener des Prinzen zusammen getan und ihn in einen Frosch verwandelt hat. Als ihn Tiana küsst, um ihn zurück zu verwandeln, geschieht das Schreckliche: Sie wird zu einer Frosch-Dame. Fortan müssen die beiden viele Hindernisse überwinden, um zu Mama Odie (Marianne Rosenberg) zu gelangen. Sie ist die einzige, die sie zurückverwandeln kann. Derweil aber steckt Charlotte kurz vor einer Hochzeit mit Diener Lawrence, der sich des Prinzen Aussehen bedient hat. Kann Tiana trotz aller Hürden ihren Traum verwirklichen? Viel wichtiger ist aber noch: Findet sie zu sich selbst?


Endlich wieder mit Hand und Fuß! So oder so ähnlich ertönten in den Monaten vor dem Kinostart Stimmen, die sich über Disneys Entscheidung freuten, zur Hand gefertigten Animation zurück zu kehren. Keine computeranimierten Figuren, sondern solide Handwerkstechnik, märchenhafte Stimmung, Romantik und Musik. Schließlich war es diese Mischung, die in den vergangenen Jahrzehnten Filme wie "Arielle, die Meerjungfrau" (1989) und "Aladdin" (1992) so erfolgreich machte. Aber dann kam Pixar mit seinen an modernen Computern animierten Geschichten. Das alte Rezept funktioniert noch immer. Liebenswerte Figuren, bunte Farben, viel Musik und jede Menge Romantik. Das sind die Zutaten von Disneys erstem Zeichentrickfilm seit langem. Zwischen all dem Getanze und Gehüpfe schleicht sich kurz schon der Gedanke ein, dass die Handlung etwas fad daher kommt. Wie soll der Gedanke auch Fuß fassen? Schnell wird er von verliebten Glühwürmchen, Trompete-spielenden Krokodilen und dummen Möchtegern-Prinzessinnen verdrängt. Ron Clements und John Musker haben sich wirklich Mühe gegeben, etwas Neues auf die Beine zu stellen. So spielt die Handlung im New Orleans der Jahrhundertwende. Auch verwandelt sich der Frosch durch den Kuss nicht in einen hübschen Prinzen, sondern das hübsche Mädchen in einen Frosch. Ähnlichkeiten zum Märchen "Froschkönig" der Gebrüder Grimm gibt es also kaum. Am Ende verlässt man durch die Musik des Oscar-Preisträgers Randy Newman und in der deutschen Synchronfassung den Klängen von Roger Cicero beschwingt den Kinosaal und denkt sich nur kurz: Wie gut, dass Disney sein technisches Handwerk so versteht, dass inhaltliche Mängel übertüncht werden.
Küss den Frosch
Disney
Küss den Frosch (Teaserplakat) 2009
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