Land and Freedom
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Land and Freedom

Land and Freedom

Originaltitel
Land and Freedom
Alternativ
Land & Freedom (Schreibweise)
Genre
Drama
Land /Jahr
Großbritannien, Spanien, Deutschland, Italien 1995
 
108 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
28.09.1995 ( Kino Deutschland ) bei Sputnik Film Verleih
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenMeinungDVDs
Liebesgeschichte im spanischen Bürgerkrieg
Spanien,1936. General Franco putscht gegen die Linkskoalition aus Anarchisten und Kommunisten. Zur gleichen Zeit schaut sich der arbeitslose Kommunist David (Ian Hart) in Liverpool einen Vortrag über den spanischen Bürgerkrieg an. Schockiert von den Bildern will er sich dem Kampf gegen die Faschisten anschließen und reist nach Spanien. Als sein bester Freund im Kampf fällt, verliebt David sich in dessen Freundin Blanca (Rosana Pastor). Doch die leidenschaftliche Liebe der beiden hat keine Zukunft. In ihren Augen gehört David der falschen Gruppierung an und sie lehnt den Straßenkampf ab. Es kommt zum Zerwürfnis und der Trennung zwischen den beiden.
Dramaturgisch spielt "Land & Freedom" mit dem Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit. Das Bürgerkriegsepos beginnt in der Gegenwart. David ist alt, er liegt im Sterben. Seine Enkeltochter bringt ihn ins Krankenhaus. Als sie in der Wohnung alte Zeitungsausschnitte, Briefe und Fotos ihres Großvaters findet, beginnt die Rückblende ins Jahr 1936. Während der Kampfhandlungen ist immer wieder für wenige Sekunden die Enkeltochter zu sehen, wie sie Davids Briefe liest. Am Schluss des Filmes schließt sich der Kreis.

Die Kamera blendet von Blancas zu Davids Beerdigung über, der inzwischen verstorben ist. "Euer soll der Kampf sein, welcher niemals vergeblich, wenn ihr auch vergessen und auch vergangen, eure Taten, die leben ewig." Mit diesem Gedicht des englischen Dichters William Morris verabschiedet sich die Enkeltochter am Grab ihres Großvaters. Die Motivation und Idee für diesen Film bekam Ken Loach beim Lesen von George Orwells Augenzeugenbericht "Mein Katalonien".
Anja Boromandi/Filmreporter.de
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2021