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Wie das Leben so spielt

Originaltitel
Funny People
Alternativ
Untitled Judd Apatow/Adam Sandler Project
Genre
Komödie
 
USA 2009
 
140 min
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
18.09.2009 ( D | CH | A ) bei Universal Pictures
 
 
Regie
Darsteller
Links
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Wie das Leben so spielt (Kino) 2008
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Adam Sandler als todkranker, arroganter Komiker

Komiker George Simmons (Adam Sandler) erfährt, dass er an einer seltenen Variante von Leukämie leidet und nicht mehr lange zu leben hat. Mit der fatalen Nachricht konfrontiert, bemerkt er die Leere in seinem Leben: er ist reich, hat aber keine echten Freunde und dazu eine seit langem distanzierte Familie. In einem Nachtclub trifft er auf den sensiblen und naiven Ira (Seth Rogen), einem unerfahrenen Tollpatsch und Nachwuchskomiker. Spontan stellt er ihn als seinen Assistenten und Witzeschreiber ein. Was sich anfangs wie eine tolle Gelegenheit anhört, entpuppt sich schnell als Fassade. Denn das Leben eines Starkomikers ist alles andere als lustig. Diese Erfahrung macht auch Ira, der sich wie George immer mehr von seinen Freunden distanziert. Seine positive Lebenseinstellung strahlt allerdings auf seinen neuen Boss ab, George beschließt, reinen Tisch mit seiner Vergangenheit zu machen. Dazu gehört auch Laura (Leslie Mann), seine frühere große Liebe, die er nicht nur einmal betrogen hat. Sie ist inzwischen glücklich verheiratet und Mutter zweier Töchter. Für George noch lange kein Grund, seine alte Liebe nicht aufzufrischen.


Es gibt ein kleines Grüppchen amerikanischer Schauspieler, die sich immer wieder zusammen tun, um gemeinsam Filme zu drehen. Dazu gehört auch Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Judd Apatow. Eines Tages hatte er die Idee, einen Blick hinter die Kulissen der Stand-up-Comedy zu werfen. Für ihn kam nur ein Hauptdarsteller in Frage: Adam Sandler. Diesem genügte, dass Apatow Regie führte. Seine Zusage stand fest, bevor er wusste, um was es im Film eigentlich geht. Da sowohl Apatow als auch Sandler aus der Comedy-Szene kommen, kann man nicht davon ausgehen, dass der Film tatsächlich objektiv ist. Sandler arbeitete im Frühstadium seiner Karriere selbst als Stand-up-Comedian und wurde als solcher entdeckt. Daher kannte er die Szene von innen und musste sich nicht erst einarbeiten. Ähnlich erging es seinem Kollegen Seth Rogen. Dank des unterhaltsamen Spiels der beiden Hauptakteure und der zahlreichen, zum Teil gelungenen Gastauftritte bekannter Schauspieler, verzeiht man die zweieinhalb Stunden Länge, in denen sich Apatow immer wieder verzettelt. Die Handlung hätte leicht auf eineinhalb Stunden gekürzt werden können, zumal die Länge weder der Figurenzeichnung noch der Charaktertiefe dienlich ist. Zudem wird der Eindruck vermittelt, dass sich der Regisseur vor allem im zweiten Teil nicht entscheiden konnte, eine schwarze Komödie oder ein Drama zu machen. Das ist schade, da das hervorragende Schauspielensemble, angeführt von einem ausgezeichnet überzeugendem Adam Sandler definitiv mehr verdient hätte.
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