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Das Haus der Dämonen

OriginaltitelThe Haunting in Connecticut
GenreHorror, Thriller
Land & Jahr USA 2009
FSK & Länge ab 16 Jahren • 92 min.
KinoDeutschland
AnbieterFalcom Media Group
Kinostart02.07.2009
RegiePeter Cornwell
DarstellerVirginia Madsen, Matt Kippen, Jessica Burleson, Kelly Wolfman, Keith James, Blake Taylor
Homepage http://www.hauntinginconnecticut.com
Links IMDB
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Konventioneller Horrorfilm mit Wahrheitsanspruch

Die Krankheit eines Kindes belastet eine Familie schwer. Sara Campbell (Virginia Madsen) fährt mit ihrem Sohn Matt (Kyle Gallner) mehrmals wöchentlich in die weit entfernte Spezialklinik, um seine Krebserkrankung behandeln zu lassen. Auf der Rückfahrt hat Matt meist schwere Schmerzen und muss sich immer wieder übergeben. Matt beginnt bald eine Behandlung mit neuen, noch stärkeren Medikamenten. Um ihn zu unterstützen, sucht seine Mutter ein Haus in der Nähe der Klinik.

Allerdings ist die medizinische Betreuung von Matt auch so schon eine große finanzielle Bürde für die Cambells. Infolgedessen ist die Auswahl der Wohnmöglichkeiten nicht besonders groß. Mehr oder weniger durch Zufall findet Sara ein für ihre Verhältnisse traumhaftes Haus. Das Anwesen mit Garten hat allerdings einen Makel. Es diente früher als Bestattungsunternehmen und im Keller wurden Leichen aufgebahrt. Aber die Familie lässt sich davon nicht abschrecken. Die Erleichterung über die großzügigen Räume und die eingesparte Fahrtzeit ist einfach zu groß. Doch schon bald hat ausgerechnet Matt seltsame Visionen. Anfangs erscheinen sie ihm wie Albträume, doch die unheimlichen Wahrnehmungen werden immer realer. Matt ist unsicher. Liegen die Bewusstseinsveränderungen an den stärkeren Medikamenten? Oder wird die Familie tatsächlich von Geistern bedroht?
Offensichtlich stehen für Horrorfilme nur eine begrenzte Anzahl von Geschichten zur Verfügung. Auch wenn dies keine offizielle Neuverfilmung von "The Amityville Horror" (1979) ist, die gab es nämlich bereits 2005 ("The Amityville Horror - Eine wahre Geschichte"), sondern auf einer Fernsehdokumentation basiert, ähnelt sich die Handlung sehr. Gemeinsam ist den beiden Streifen auch, dass sie sich darauf berufen, auf einer wahren Begebenheit zu beruhen. Irgendetwas braucht ein Horrorfilm halt, um sich interessant zu machen, und wenn es Okkultismus ist.

Carmen Reed, Mitglied der realen Familie, strickt auf ihrer eigenen Internetseite kräftig am Mythos des seltsamen Hauses mit. Das ist auch bitter nötig, denn viel mehr hat dieser konventionelle Horrorthriller nicht zu bieten. Das Grauen, welches den Zuschauer tatsächlich hin und wieder überfällt, wird lediglich durch zwei Faktoren veranlasst: Überraschung und Schock. Unterstützt von der üblichen bedrohlichen Musik und Special Effects ergeben sich hin und wieder gruselige Momente. Zu dem insgesamt soliden Eindruck trägt entscheidend die Schauspielerin Virginia Madsen bei. Sie gibt der mysteriösen Geschichte die nötige Erdung. Aber sie kann nicht verhindern, dass man sich spätestens ab Mitte des Films ständig fragen muss, warum die Familie das Haus nicht einfach verlässt. Die Antwort auf diese brennende Frage ist so trivial, wie das Gefühl, das man beim Verlassen des Kinos hat: Die Geschichte hätte dann nicht für einen abendfüllenden Spielfilm gereicht.

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Das Haus der Dämonen
Um die medizinische Behandlung ihres krebskranken Sohnes (Kyle Gallner) zu erleichtern, zieht eine Familie in ein altes, freistehendes Haus. Doch das Anwesen...  Clip starten
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