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Jede Menge Kohle

Originaltitel
Jede Menge Kohle
Genre
Komödie
 
BRD 1981
 
100 min, ab 6 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
01.06.1981 ( D ) bei Filmwelt Verleihagentur
 
 
Regie
Darsteller
Links
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7,0 (Filmreporter)
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Jede Menge Kohle (Kino) 1981
Turbine Medien
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Vergessener Klassiker des Neuen Deutschen Films

Nach einem Vorfall irrt Bergmann Katlewski (Detlev Quandt) eine Woche in den Bergwerkschächten zwischen Recklinghausen und Dortmund. Als er gerettet wird, findet er sich in Dortmund wieder. Sichtlich verwirrt von der neuen Stadt trifft er auf Ulli (Uli Heucke), die ihm ein Dach über dem Kopf in ihrer Wohnung bietet. Langsam beschließt Katlewski, die Verbindungen zu Recklinghausen zu brechen und ein neues Leben zu beginnen. Doch ein Bankkredit hindert ihn an seinem Vorhaben. Er versucht, möglichst schnell an das Geld zu kommen.


Detlev Quandt ist eine Entdeckung. In Adolf Winkelmanns erstem Film "Die Abfahrer" gab er sein Schauspieldebüt. In dem Nachfolger "Jede Menge Kohle" setzen die zwei ihre Zusammenarbeit fort. Trotz der geringen schauspielerischen Erfahrung verkörpert "Delle" souverän die Figur des Aussteigers. Leider schlug Quandt nach dem Film eine andere Karrierelaufbahn ein. Winkelmann stellt in der Komödie erneut sein feines Gespür für atmosphärische Milieubeschreibungen unter Beweis. Die knappen Dialoge verbinden Ironie und Humor, und charakterisieren präzise die Figuren. Der Film ist in Dolby Stereo gedreht - eine technische Innovation für seine Zeit. Kameramann David Slama wurde mit dem Deutschen Preis ausgezeichnet und der Regisseur wurde 1981 für den Max-Ophüls-Preis nominiert. Trotz dem Erfolg bei der Kritik und dem Publikum ist der Klassiker des Neuen Deutschen Films in Vergessenheit geraten - zu Unrecht.
Jede Menge Kohle
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