© Universal Pictures International (UPI)

Ich - Einfach Unverbesserlich (2D)

Originaltitel
Despicable Me
Alternativ
Unverbesserl Ich
Genre
Animation/Trickfilm, Kinderfilm
Land /Jahr
USA 2010
 
94 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
30.09.2010 ( D | D | CH | A ) bei Universal Pictures International (UPI)
Regie
Chris Renaud, Pierre Coffin
Darsteller
Ken Daurio, Ranjani Brow, Ken Jeong, Charles Bright, Katie Leigh, Scott Menville
Homepage
http://www.unverbesserlich-film.de
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,0 (Filmreporter)
8,2 (6 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenNewsTrailerGalerieInterviewDVDsbewerten
Witziges 3D-Abenteuer um liebenswerte Kleptomanen
Die größten Güter der Welt sind nicht nur im öffentlichen Interesse. Vom Eifelturm über die ägyptischen Pyramiden, bis hin zum Mond - all diese Dinge sind oder sollen gestohlen werden. Die weltbesten Langfinger streiten sich um den Titel des talentiertesten Diebes. Gru ist einer von ihnen. Mit einer speziellen Erfindung und der Unterstützung hunderter kleiner Helfershelfer will der großnasige Kerl den Mond stehlen. Den Mond stehlen? Klar, man muss der Beste sein, das hat ihm seine Mama schon immer eingetrichtert. Von ihr scheint er auch ein tiefes Trauma davongetragen zu haben. Leider bleibt Grus Idee nicht geheim und sein schärfster Konkurrent Vector will sein Spezialgerät klauen. Nach außen wirkt Gru wie ein fieser Krimineller, der, um in der Schlange nicht anstehen zu müssen, mit seinem Eisspray alle anderen Kunden des Supermarktes einfriert. Als durch eine Anhäufung von Zufällen drei Waisenmädchen in seine Obhut geraten, ist der Meiserdieb hoffnungslos überfordert, will er doch zugleich den Mond stehlen. Ist das Trio in der Lage, sein Herz zu erweichen?
Mit "Ich - Einfach Unverbesserlich" setzen Pierre Coffin und Chris Renaud zwar keine neue Idee um, legen aber trotzdem ein unterhaltsames Abenteuer vor. Besonders die witzigen Dialoge zwischen Gru und den Waisenmädchen überzeugen in weiten Teilen des Films. Die Aufteilung des des Protagonisten in Gut und Böse ist hingegen nicht neu. Schon der glatzköpfige Dr. Evil hatte in "Austin Powers" ein gutes Herz vorzuweisen, war aber namensgebend nicht imstande, auf seine Machenschaften zu verzichten.

Eine zweite Parallele zwischen Dr. Evil und Gru ist die sympathisch-trottlige Art, mit der beide Figuren in Szene gesetzt werden. Beiden kann der Zuschauer nicht richtig böse sein, hofft zwischenzeitlich sogar, dass sie ihre Pläne umsetzen können. Leider ist schon zu Beginn absehbar, dass Gru sich unter dem Einfluss der Mädchen zu einem besseren Menschen wandeln wird. Anstatt sich weiter seiner Leidenschaft des Diebstahls hinzugeben, geht er voll und ganz in der neuen Vaterrolle auf. Darin liegt die Schwäche des Films: der Zuschauer wird von Gutmenschen allzu leicht gelangweilt.
© Universal Pictures International (UPI)
Videoclip:
Gru zählt zu den weltbesten Langfingern. Sein kommendes Projekt ist der Diebstahl des Mondes.... 
Galerie:
Das Regie-Duo Pierre Coffin und Chris Renaud legt mit der Geschichte des unverbesserlichen Gru ein witziges Anime vor, das phasenweise an Dr. Evil aus "Austin Powers" erinnert.
Interview:
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2021