Lola rennt
Warner Bros
Lola rennt

Lola rennt

Originaltitel
Lola rennt
Genre
Drama
Land /Jahr
Deutschland 1998
 
77 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
13.05.1999 ( Kino Deutschland ) bei Prokino Filmverleih
Regie
Tom Tykwer
Darsteller
Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Nina Petri, Armin Rohde, Joachim Król
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
8,0 (Filmreporter)
6,0 (7 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsFeatureDVDs
Franka Potente rennt für Tom Tykwer um ihr Leben
Manni (Moritz Bleibtreu) hat mal wieder Mist gebaut. Er hat die Plastiktüte mit den 100.000 Mark, die er seinem kriminellen Auftraggeber überbringen sollte, in der U-Bahn liegen lassen. Er ruft seine Freundin Lola (Franka Potente) an, die ihm aus der Klemme helfen soll. Es geht um Leben und Tod. Und Lola rennt los. Wie kann sie ihrem Liebsten helfen, welche Rolle kann ihr Vater dabei spielen und was macht ein Penner mit einer Tüte voll Geldscheinen? Jetzt wird Tom Tykwers Geschichte drei Mal erzählt. In jeder Version entscheiden sich die Protagonisten an einer Stelle anders, was den Fortgang der Handlung entscheidend verändert.
Tom Tykwer wurde Ende der 1990er mit "Lola rennt" als Retter des deutschen Kinos gefeiert. Sein spannend und innovativ erzählter Film wurde auch von der internationalen Kritik gelobt. Franka Potente brachte die Rolle der Lola den Durchbruch als Schauspielerin. Überhaupt ist in dem 80 Minuten kurzen Film das Who-is-Who der deutschen Schauspielszene zu sehen: Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Armin Rohde, Joachim Król, Heino Ferch und Moritz' Mutter Monica Bleibtreu, um nur einige zu nennen.

Hinter der Kamera stand wie bei allen Tykwer-Filmen Frank Griebe. Schnelle Schnitte, schräge Kameraeinstellungen und ein nach vorne peitschender Techno-Beat erzählen eine Geschichte in drei Varianten und das stets in hohem Tempo, das im Lauf der Handlung immer weiter zunimmt. Besonders Spaß machen die kurzen Begegnungen Lolas mit Menschen, die sie auf der Straße trifft. Deren Leben wird in schnell aneinander gereihten Fotos im Blitzdurchgang erzählt. Der Film spielt drei Was-wäre-wenn-Möglichkeiten durch. Auch kleine, unbedeutend erscheinende Entscheidungen können zu einem anderen Ergebnis führen. Es ist die Frage nach dem Schicksal, die Tykwer zeitgemäß und unterhaltsam stellt.
Tatjana Niezel, Filmreporter.de
Lola rennt
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Des Menschen Sinn im Leben ist das Glück. Was auch immer wir tun, wir tun es, um über den reißenden Fluss des Daseins zu gelangen und im friedlichen Wald Ruhe zu finden - um den Titel eines Romans von Ernest Hemingway zu zitieren. Auch im Kino geht es seit je her um das allzu menschliche Harmoniestreben. Eine aus den Fugen geratene Welt muss wiederhergestellt werden, das ist das ewige Thema des Kinos.
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2021