Prokino Filmverleih
Affären à la carte

Le code a changé

Originaltitel
Le code a changé
Genre
Komödie
Land /Jahr
Frankreich 2009
 
100 min
Medium
Kinofilm
Kinostart
13.08.2009 ( Kino Schweiz | Kino Schweiz | Kino Schweiz ) bei Frenetic Films
Regie
Danièle Thompson
Darsteller
Zahia Said, Karin Viard, Anne Agbadou-Masson, Paul Bonfiglio, Stéphane Lauret, Georges Roche
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
6,0 (1 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsTrailerGalerieMeinungbewerten
Abendessen mit unvorhergesehenen Folgen
À la vie, à l'amour. Eine bunte Gruppe mehr oder weniger mit einander bekannter Mittvierziger findet sich zum Abendessen zusammen. Schon die Anreise wird für einige Paare zu einer Belastungsprobe. Sarah (Emmanuelle Seigner) will sich nicht länger von ihrem Ehemann bevormunden lassen und Mélanie (Marina Foïs) möchte Ehepartner Alain (Patrick Bruel) endlich ihre Affäre mit einem Jockey gestehen. Bei den Gastgebern sieht es auch nicht besser aus. Marie-Laurence (Karin Viard) versucht verzweifelt den besten Freund ihres arbeitslosen Ehemanns Piotr (Dany Boon) am Auftauchen zu hindern. Schließlich hat sie gerade ihre außereheliche Beziehung zu Jean-Louis (Laurent Stocker) beendet. Zu allem Übel hat sich auch noch der Code geändert und die Gäste stehen vor verschlossener Tür. Als endlich alle zusammen am Tisch sitzen, schneit Marie-Laurence Vater herein. Es wird ein Abendessen mit Folgen. Manche Beziehungen werden den Abend nicht überstehen. Andere entwickeln sich gerade erst.
Die meisten Pariser Wohnhäuser sind mit einem Türcode gesichert. Kennt ein Besucher diesen nicht, kann er nicht auf sich aufmerksam machen und auch nicht klingeln. Im französischen Original heißt die Komödie "Le code a changé" und das macht, im Gegensatz zum recht sinnfreien deutschen Titel, Sinn. Der französische Titel beschreibt den Zustand, in dem sich die Protagonisten gerade in ihrem Leben befinden. Denn die Codes haben sich für die Gäste des Abendessens tatsächlich geändert. Eine Affäre beginnt oder endet, eine geheim gehaltene Heirat wird endlich publik gemacht, ein neues Arbeitsverhältnis entsteht. Dabei bleibt der Ensemblefilm immer an der Oberfläche, nur vereinzelt werden Probleme angesprochen. Das hinterlässt eine oberflächliche Atmosphäre, die durch die durchweg guten Darsteller wett gemacht wird. Die leichte, französische Beziehungskomödie richtet sich an ein gesetzteres Publikum. "Affären à la carte" ist im besten Sinne eine französische Beziehungskomödie.
Katharina Gärtner/Filmreporter.de
À la vie, à l'amour. Eine bunte Gruppe mehr oder weniger mit einander bekannter Mittvierziger findet sich zum Abendessen zusammen. Doch schon die...
 
Die meisten Pariser Wohnhäuser sind mit einem Türcode gesichert. Kennt ein Besucher diesen nicht, kann er nicht auf sich aufmerksam machen und auch...
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Szene aus "Affären à la carte"
2021