Männer im Wasser - 2009 | FILMREPORTER.de
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Männer im Wasser

OriginaltitelAllt flyter
AlternativTake My Hand Hold My Foot; Untitled Mans Herngren/Swimming Project
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland/Schweden 2009
FSK & Länge ab 6 Jahren • 100 min.
KinoDeutschland
AnbieterPandora Film
Kinostart19.08.2010
RegieMåns Herngren
DarstellerAndreas Rothlin-Svensson, Christian Weber, Henrik Svalander, Ossi Niskala, Paula McManus, Jonas Inde
Homepage https://http://maenner-im-wasser.pand...
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Leichte Komödie über männliche Synchronschwimmer

Das Schicksal meint es nicht gut mit dem arbeitslosen Redakteur Fredrik (Jonas Inde). Seine Ehe wurde geschieden, zu seiner aufmüpfigen Tochter Sara (Amanda Davin) findet er kaum einen Draht und seine Ex-Frau zieht nach London. Das heißt, dass er die nächsten Monate auf die 16-Jährige aufpassen muss. Zu allem Unglück verdrängt eine Hockey-Frauenmannschaft ihn und seine Freunde aus der geliebten Sporthalle. Wo will die Truppe nun ihr Hockey-Training abhalten? Schließlich sind dies die einzigen Stunden, in denen Fredrik von seinen Alltagsproblemen abschalten kann. Es muss also etwas Neues her. So lässt sich Fredrik von Saras Synchronschwimmen inspirieren. Nach einem gelungenen Junggesellenabschied in der Schwimmhalle schafft er es tatsächlich, seine Jungs für diesen Sport zu motivieren. Zwar erntet er anfangs wenig Begeisterung, doch als sich Sara bereit erklärt, die Männer zu trainieren, macht das Team langsam Fortschritte. Schließlich melden sie sich sogar für die Synchron-Weltmeisterschaft in Berlin an. Doch bis dahin ist es noch ein langer und steiniger Weg.
Mit "Ganz oder gar nicht" (1997) und "Kalender Girls" (2003) haben es die Briten vorgemacht. Nun ziehen die Schweden nach. Måns Herngren inszeniert "Männer im Wasser" im Stile von Peter Cattaneos erfolgreicher Männer-Striptease-Komödie. Nur blöd, dass man viele Gags und Wendungen schon aus den Vorbildern kennt. Auch die eingestreute Vater-Tochter-Beziehung ist mehr als vorhersehbar. Allerdings hat die Komödie über männliche Synchronschwimmer ihren ganz eigenen Charme. Scheinbar leichtfüßig streift der Regisseur Themen wie Diskriminierung, Unterdrückung, Midlife-Crisis und lässt sanfte ironische Momente einfließen. Langsam und leise schlittert die Handlung dahin, ohne von Höhepunkten unterbrochen zu werden. Da kaum ein Film ohne eine Botschaft daherkommt, erfährt man hier, dass zu Beginn ausschließlich Männer im Synchronschwimmer teilnehmen durften, und dass die erste Synchronschwimm-WM 1895 in Berlin stattgefunden hat. Der Humor kommt immerhin nicht zu kurz. Allerdings baut dieser auf der Unbeholfenheit seiner Protagonisten auf, was beinahe schon wieder diskriminierend ist.
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