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Battleship

Originaltitel
Battleship
Genre
Action, Science Fiction
 
D 2012
 
131 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
12.04.2012 ( D | CH | A )
 
 
Regie
Darsteller
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Battleship""
Universal Pictures (UPI)
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Verfilmung des Brettspiels "Schiffe versenken"

Ein internationaler Flottenverband aus amerikanischen und japanischen Schiffen führt auf dem pazifischen Ozean eine Übung durch, als sie auf ein außerirdisches Raumschiff treffen. Die Aliens suchen keinen Konflikt mit den Menschen, sondern sind lediglich bemüht, ihre eigene Spezies vor dem Untergang zu retten. Die Offiziere betrachten sie jedoch als Bedrohung und gehen zum Angriff über. Es kommt zu einem heftigen Gefecht zwischen Menschen und Außerirdischen, bei dem nur eine Seite als Sieger hervorgehen kann.


Die Geschichte von "Battleship" ist eine freie Adaption des Brettspielklassikers "Schiffe versenken". Produziert wurde der 200 Millionen US-Dollar teure Science-Fiction-Actioner von Brian Goldner, der in "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" und der "Transformers"-Reihe auch beliebte Spielfiguren mit großem kommerziellen Erfolg auf die Kinozuschauer losgelassen hat.

Neue Stoffe werden im Mainstream-Kino Hollywoods immer seltener. Stattdessen stehen Fortsetzungen, Literaturverfilmungen und Remakes an der Tagesordnung. Die Idee, ein Gesellschaftsspiel wie "Schiffe versenken" als Spielfilm umzusetzen, mutet wie der Höhepunkt dieser Entwicklung an. Dass sich das dramaturgische Potential der Vorlage in Grenzen hält, ist eine höfliche Untertreibung. Man braucht nicht besonders zynisch zu sein, um hinter der Leinwandadaption "Battleship" reines Marketing-Kalkül zu vermuten. Andererseits schließt das natürlich nicht aus, dass am Ende trotzdem ein guter Film entsteht. Als Vorlage für das amüsante Piraten-Abenteuer "Fluch der Karibik" diente ja auch nur eine Disney-Themenparkattraktion und auch eine filmisch brillante Umsetzung des Telefonbuchs ist bestimmt nur eine Frage der Zeit. So ist das wirkliche Problem von "Battleship" nicht die absurd anmutende Vorlage, sondern die missglückte Realisierung.

Wie bei so vielen Blockbustern, in denen das Schicksal der Erde auf dem Spiel steht, gehen die Protagonisten im Getöse der uninspirierten Materialschlacht völlig unter und verkommen zu bloßen Stichwortgebern. Dabei hat Peter Berg mit seinem Football-Drama "Friday Night Lights" bewiesen, dass er durchaus ein Gespür für interessante Charaktere besitzt. "Battleship" konzentriert sich dagegen auf die effekthaschenden Gefechte auf dem Wasser und die Glorifizierung der Marine. Selbst die besten Marketing-Experten der US Navy hätten die Kriegsschiffe in Pearl Harbour kaum einladender in Szene setzen können.

Darüber hinaus ist der Film eine unmissverständliche Verbeugung vor Offizieren, die im Einsatz verwundet wurden sowie altgedienten Soldaten, die inzwischen im Ruhestand sind. Angesichts der trivialen Inszenierung des Kriegsgeschehens hinterlässt aber leider auch die gutgemeinte Respektsbekundung einen schalen Beigeschmack. Schiffe explodieren, Menschen sterben und doch wirkt alles irgendwie harmlos, fast so, als wäre es nur ein Spiel. Womit zumindest der Geist der Vorlage eingefangen wurde. Das nennt man Werktreue.
Battleship (quer) 2012
Universal Pictures (UPI)
Battleship (Kino) Teaser 2 2012
Trailer: Battleship
Ein internationaler Flottenverband aus amerikanischen und japanischen Schiffen führt auf dem pazifischen Ozean eine Übung durch, als sie einem Raumschiff begegnen. Die...  Clip starten

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