Battleship
Universal Pictures (UPI)
Battleship

Battleship

Originaltitel
Battleship
Genre
Action, Science Fiction
Land /Jahr
USA 2012
 
131 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
12.04.2012 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz | Kino Österreich ) bei Universal Pictures International (UPI)
Regie
Peter Berg
Darsteller
Drew Rausch, Liam Neeson, Thomas McCurdy, Tyler Baker, Alan Abad, Teresa Alvarez
Homepage
http://www.battleshipmovie.com/
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,3 (3 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieInterviewsDVDs
Verfilmung des Brettspiels "Schiffe versenken"
Ein internationaler Flottenverband aus amerikanischen und japanischen Schiffen führt auf dem pazifischen Ozean eine Übung durch, als sie auf ein außerirdisches Raumschiff treffen. Die Aliens suchen keinen Konflikt mit den Menschen, sondern sind lediglich bemüht, ihre eigene Spezies vor dem Untergang zu retten. Die Offiziere betrachten sie jedoch als Bedrohung und gehen zum Angriff über. Es kommt zu einem heftigen Gefecht zwischen Menschen und Außerirdischen, bei dem nur eine Seite als Sieger hervorgehen kann.
Die Geschichte von "Battleship" ist eine freie Adaption des Brettspielklassikers "Schiffe versenken". Produziert wurde der 200 Millionen US-Dollar teure Science-Fiction-Actioner von Brian Goldner, der in "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" und der "Transformers"-Reihe auch beliebte Spielfiguren mit großem kommerziellen Erfolg auf die Kinozuschauer losgelassen hat.

Neue Stoffe werden im Mainstream-Kino Hollywoods immer seltener. Stattdessen stehen Fortsetzungen, Literaturverfilmungen und Remakes an der Tagesordnung. Die Idee, ein Gesellschaftsspiel wie "Schiffe versenken" als Spielfilm umzusetzen, mutet wie der Höhepunkt dieser Entwicklung an. Dass sich das dramaturgische Potential der Vorlage in Grenzen hält, ist eine höfliche Untertreibung. Man braucht nicht besonders zynisch zu sein, um hinter der Leinwandadaption "Battleship" reines Marketing-Kalkül zu vermuten. Andererseits schließt das natürlich nicht aus, dass am Ende trotzdem ein guter Film entsteht. Als Vorlage für das amüsante Piraten-Abenteuer "Fluch der Karibik" diente ja auch nur eine Disney-Themenparkattraktion und auch eine filmisch brillante Umsetzung des Telefonbuchs ist bestimmt nur eine Frage der Zeit. So ist das wirkliche Problem von "Battleship" nicht die absurd anmutende Vorlage, sondern die missglückte Realisierung.

Wie bei so vielen Blockbustern, in denen das Schicksal der Erde auf dem Spiel steht, gehen die Protagonisten im Getöse der uninspirierten Materialschlacht völlig unter und verkommen zu bloßen Stichwortgebern. Dabei hat Peter Berg mit seinem Football-Drama "Friday Night Lights" bewiesen, dass er durchaus ein Gespür für interessante Charaktere besitzt. "Battleship" konzentriert sich dagegen auf die effekthaschenden Gefechte auf dem Wasser und die Glorifizierung der Marine. Selbst die besten Marketing-Experten der US Navy hätten die Kriegsschiffe in Pearl Harbour kaum einladender in Szene setzen können.

Darüber hinaus ist der Film eine unmissverständliche Verbeugung vor Offizieren, die im Einsatz verwundet wurden sowie altgedienten Soldaten, die inzwischen im Ruhestand sind. Angesichts der trivialen Inszenierung des Kriegsgeschehens hinterlässt aber leider auch die gutgemeinte Respektsbekundung einen schalen Beigeschmack. Schiffe explodieren, Menschen sterben und doch wirkt alles irgendwie harmlos, fast so, als wäre es nur ein Spiel. Womit zumindest der Geist der Vorlage eingefangen wurde. Das nennt man Werktreue.
Carlos Corbelle/Filmreporter.de
Battleship
Universal Pictures (UPI)
Videoclip: Battleship
Battleship Ein internationaler Flottenverband aus amerikanischen und japanischen Schiffen führt auf dem pazifischen Ozean eine Übung durch, als sie einem Raumschiff begegnen. Die Außerirdischen suchen keinen Konflikt mit den Menschen, sie wollen ihre Spezies vor dem Untergang beahren. 
Galerie: Battleship
"Battleship" ist eine freie Adaption des Brettspielklassikers "Schiffe versenken". Nach der Welle von Comic- und Videospielverfilmungen setzt Hollywood immer mehr auf...
Peter Berg auf dem 39. Deutschen Filmball 2012
Im Zeitalter der Super Movies
Für die Marine begeistert sich Peter Berg seit seiner Kindheit. Auf der Leinwand verleiht er seiner Leidenschaft jetzt Ausdruck, indem er im Sci-Fi-Actioner "Battleship" eine Reihe von Schlachtschiffen gegen außerirdische Aggressoren in den Kampf schickt. Warum er diese Art von Filmen als 'Super Movies' bezeichnet, erklärt der Schauspieler und Regisseur im Interview mit Filmreporter.de. Zudem spekuliert er, welche Wirkung seine heroische Darstellung der Marine auf junge Zuschauer haben könnte.
Liam Neeson in "The Grey - Unter Wölfen"
Mehr Rekruten dank Hollywood?
Ob blutrünstige Wölfe oder feindliche Außerirdische, Liam Neeson nimmt es mit jeder Gefahr auf. So zieht er in "Battleship" in die Schlacht gegen Aliens, während er sich in "The Grey - Unter Wölfen" bei eisigen Temperaturen gegen wilde Tiere zur Wehr setzt. Wie hart er in Wirklichkeit ist, verrät der ruhige Künstler mit der tiefen Stimme im Interview mit Filmreporter.de. Zudem diskutiert der in Nordirland geborene Schauspieler mit fast gleichgültig wirkender Selbstverständlichkeit über den zunehmenden Militarismus im gegenwärtigen Hollywood-Kino.
Battleship-Poster mit Hauptdarsteller Taylor Kitsch
Keinen Bock auf Hollywood-Rummel
Bereits in "John Carter - Zwischen zwei Welten" musste Taylor Kitsch gegen Außerirdische in die Schlacht ziehen - allerdings konnte die Romanverfilmung die Erwartungen an den Kinokassen nicht erfüllen. Im Action-Spektakel "Battleship" kämpft er mit Popstar Rihanna auf hoher See gegen feindliche Aliens. Mit uns sprach Kitsch über berufliche Misserfolge, nervende Paparazzi und seine Eishockeyleidenschaft.
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieInterviewsDVDs
2021