Marie Brand und das mörderische Vergessen - 2009 | FILMREPORTER.de
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Marie Brand und das mörderische Vergessen

OriginaltitelMarie Brand und das mörderische Vergessen
AlternativMarie Brand und die Nacht der Vergeltung
GenreTV-Film
Land & Jahr Deutschland 2009
KinoDeutschland
RegieFlorian Kern
DarstellerMariele Millowitsch, Freya Tappert, Simon Eckert, Lena Labusga, Yung Ngo, Johannes Helmig
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Ermittlerin Brand jagt den Mörder eines Arztes

Marie Brand (Mariele Millowitsch) hat es wieder mit einem kniffligen Fall zu tun. Dieses Mal muss die Kölner Ermittlerin den Tod des Neuropathologen Dr. Jens Bergengrün (Frank te Neues) aufklären. Der Mediziner wurde vergiftet, doch wer steckt dahinter? Schnell fällt der Verdacht auf seine Sekretärin Nicola May (Esther Zimmering), die vom Arzt kurz vor seinem Tod geschlagen wurde. Brands Partner, Kommissar Jürgen Simmel (Hinnerk Schönemann), glaubt nicht daran, dass Nicola die Täterin ist. Die beiden kommen sich näher und beginnen ein Liebesverhältnis. Derweil entdeckt Brand bei ihren Recherchen, dass der Ermordete als Gerichtsmediziner ein fehlerhaftes Gutachten erstellt und dadurch wahrscheinlich Unschuldige ins Gefängnis gebracht hat. Wollte sich ein Verurteilter an Bergengrün rächen? Auch der Chef des Opfers, Professor Jacobsen (Ulrich Noethen), befindet sich schon bald im Visier der Ermittlerin. Bergengrün hatte ein Verhältnis mit seiner Frau. Wurde der Arzt aus Eifersucht umgebracht oder steckt mehr dahinter?
Marie Brands neuester Fall erfindet das Krimi-Genre nicht neu. Die Aufklärung des Falles erfolgt nach bekannten Mustern: Dem Zuschauer werden ein paar falsche Fährten gelegt, diverse Verdächtige werden aus dem Ärmel gezaubert und am Ende wird der Täter dingfest gemacht. Dennoch funktioniert die Geschichte um den ermordeten Mediziner ganz gut. Das Drehbuch hält einige überraschende Wendungen parat und kann die Spannung bis zur Enthüllung des Mörders aufrecht erhalten. Die Chemie zwischen Mariele Millowitsch und Hinnerk Schönemann als ungleiches Ermittler-Duo tut ihr übriges, um für einen kurzweiligen Krimi zu sorgen. Schade ist, dass das schwierige Thema der Demenz nur oberflächlich behandelt wird und in erster Linie dazu dient, den Fall ins Rollen zu bringen. Für zusätzliche Spannung sorgen die Entwicklungen im Privatleben der Ermittlerin. So haben nicht nur die Verdächtigen etwas zu verbergen, sondern auch ihr Lebensgefährte. Ebenso muss sich ihr Kollege Simmel mit Beziehungsdingen herumschlagen. Vor allem diese persönlichen Aspekte der Figuren machen gespannt auf den nächsten Teil der Krimi-Reihe.

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