Der Tod im Morgengrauen - 1989 | FILMREPORTER.de
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Der Tod im Morgengrauen

OriginaltitelSundown: The Vampire in Retreat
AlternativSundown - Rückzug der Vampire; Sundown - A New Beginning
GenreHorror
Land & Jahr USA 1989
FSK & Länge 104 min.
KinoDeutschland
RegieAnthony Hickox
DarstellerChristopher Bradley, David Carradine, Kathy MacQuarrie Martin, Jack Eiseman, George 'Buck' Flower, Erin Gourlay
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Schrullige Vampirgeschichte über Blutsauger

Die Arbeit führt Ingenieur David (Jim Metzler) samt seiner Frau Sarah (Morgan Brittany) und ihre beiden jungen Töchter in das beschauliche Wüstennest Purgatory. Dort soll er helfen, die stillstehende Produktion einer Blutkonservenfabrik wieder aufzunehmen. Doch Eile ist geboten, denn der entlegene Ort dient als Rückzugsgebiet für Vampire. Die stehen unter der Leitung von Grafen Mardulak. Die Blutsauger haben ihren Durst nach Menschenblut gezügelt und sind auf künstliches Blut ausgewichen. Doch eine rückwärtsgewandte Fraktion rund um Jefferson plant eine Revolte. Sie wollen zur traditionellen Methode des Blutsaugens zurück. Unter ihren Aufrührern ist auch Shane, Sarahs schmieriger Ex, der die Schöne ganz für sich haben will. Als auch noch ein trotteliger Urenkel Van Helsings (Bruce Campbell) auftaucht, in den sich Vampirin Sandy (Deborah Foreman) verliebt, ist für Abwechslung gesorgt.
Fast zwei Jahrzehnte vor "True Blood" legte der damals noch vielversprechende Anthony Hickox ("Waxwork - Reise zurück in der Zeit") eine schrullige Vampirgeschichte um Blutsauger vor, die sich von Blutkonserven ernähren. Unzählige Genre-Elemente - von Western, Komödie bis Parodie - verbinden sich alles andere als nahtlos zu einer milden Groteske, die eher anämisch ausfällt. Auch dank der farblosen Regie droht die Posse zu versanden, obwohl sie mit zahlreiche bekannten Schauspielern gespickt ist: David Carradine (Kill Bill), Bruce Campbell ("Tanz der Teufel") und M. Emmet Walsh ("Blood Simple - Eine mörderische Nacht") tummeln sich in einem Vampirspaß, der in interessanten Ansätzen stecken bleibt, aber dafür zumindest nette Unterhaltung mit dem einen oder anderen (harmlosen) Splattereffekt und einem actionreichen Finale bietet. Dabei hätte allein schon das anfängliche Rentner-Trio im ZZ Top-Look Kultpotenzial gehabt.

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