Kinostar
Black Forest

Black Forest

Originaltitel
Black Forest
Regie
Gert Steinheimer
Darsteller
Johanna Klante, Nikola Kastner, Adrian Topol, Bernhard Bulling, Andreas Hoppe, Hans Joachim Weiser
Kinostart:
Deutschland, am 15.04.2010 bei Kinostar
Genre
Thriller
Land
Deutschland
Jahr
2010
Länge
79 min.
IMDB
IMDB
Homepage
http://www.blackforest-film.de
|0  katastrophal
brilliant  10|
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Seltsames geschieht im düsteren Schwarzwald
Mike (Adrian Topol) und Jürgen (Bernhard Bulling) wollen mit ihren Freundinnen Susanne (Nikola Kastner) und Eva (Johanna Klante) einen entspannten Urlaub in einem abgelegenen Ferienhaus im Schwarzwald verbringen. Der sogenannte Wunderlehof liegt traumhaft schön und bietet den beiden Pärchen endlich die langersehnte Erholung. Von der kargen Einrichtung und der spärlichen Elektrizität lassen sie sich nicht abschrecken. Das Wasser holen sie am Brunnen, und dass es weder Telefon noch Radio gibt, nehmen sie mit Freude zur Kenntnis. Der defekte Fernseher scheint nach ersten Anlaufschwierigkeiten auch wieder zu funktionieren. Doch die Bilder, die er liefert, sind verwirrend. Zwar animiert eine Kochsendung Sabine zu einem leckeren Pilzgericht, doch die empfohlenen Pilze sind hochgradig giftig. In letzter Sekunde werden die vier von einem zufällig vorbeikommenden Wanderer (Andreas Hoppe) gerettet. Doch laut dem Fernsehbericht ist der ein gesuchter Mörder. Zunehmend schleicht sich in die Gruppe Unbehagen ein, da keiner genau weiß, was eigentlich los ist.
Ende der 1990er Jahre setzte sich Regisseur Gert Steinheimer immer wieder mit dem Einfluss und der Macht der Medien auseinander. Er stellte sich Fragen wie: Wer steckt hinter diesem ganzen Wahn und was passiert mit uns? Ihm wurde bewusst, dass Kino, TV und Internet unsere Alltagsentscheidungen und Wahrnehmungen stark beeinflussen. So entstand noch vor der Jahrtausendwende der erste Entwurf zu "Black Forst". Aber erst Jahre später traf Steinheimer auf Produzent Christian Drewing. Das Duo entschloss sich, das Buch gemiensam zu realisieren und machte sich auf die Suche nach einem passenden Drehort. Steinheimer wollte das Setting so realistisch wie möglich gestalten, das heißt, möglichst ohne Handyempfang und Zivilisationsluxus. Selbst im Schwarzwald geboren und aufgewachsen, wurde er schließlich fündig. Allerdings entwickelten sich die Dreharbeiten und die anschließende Postproduktion als mühsam. Der Film wurde mehrfach umgeschnitten, da jeder Beteiligte eine andere Vorstellung davon hatte, wie das Endprodukt aussehen sollte.
Andrea Niederfriniger, Filmreporter.de
Videoclip: Black Forest
Zwei Pärchen mieten ein entlegenes Häuschen im Schwarzwald - ohne Strom, Radio oder Telefon. Nur ein vermeintlich kaputter Fernseher bietet ihnen...
 
Galerie: Black Forest
Die erste Drehbuchfassung von "Black Forest" entstand bereits vor der Jahrtausendwende. Doch die Dreharbeiten und die Postproduktion stellten sich...
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