Film Revue
Mord in "Das Fräulein von Scuderi"

Das Fräulein von Scuderi

Originaltitel
Das Fräulein von Scuderi
Regie
Eugen York
Darsteller
Lutz Brunner, Ulrich Wenzel, Bruno Atlas-Eising, Ursula Budin, Georg Soboleff, Jean Brahn
Kinostart:
Deutschland, am 24.11.1955 bei DEFA
Genre
Krimi
Land
BRD
Jahr
1955
FSK
ab 12 Jahren
Länge
99 min.
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
Es gibt noch keine Userkritik!
Henny Porten in einer ihrer letzten Filmrollen
Regisseur Eugen York führt uns in das Paris des 17. Jahrhunderts: Ludwig XIV regiert ("Der Staat bin ich!") und für alle, die nicht dem Adel angehören, steht Ausbeutung an der Tagesordnung. Der berühmte Goldschmied Cardillac (Willy A. Kleinau) ist zu dieser Zeit ein gefragter Mann. Viele junge Männer schleichen sich spät nachts heimlich in seine Werkstatt, um für ihre Mätressen kostbaren Schmuck anfertigen zu lassen. Doch dann geschieht es: Plötzlich werden einige der Adeligen Opfer eines mysteriösen Mörders. Ratlos wendet sich der König an das Fräulein von Scuderi (Henny Porten), der Dichterin seines Hofes, die eine überraschende Antwort parat hat: "Ein Liebhaber, der Diebe fürchtet, ist der Liebe nicht würdig." Daraufhin werden alle Ermittlungen eingestellt. Gut für den Mörder. Denn später stellt sich heraus, dass der Goldschmied hinter den Morden steht. Sein Motiv: Haß am Adel. Doch dann wird durch ein Missverständnis sein Geselle Olivier (Roland Alexandre) der Morde verdächtigt. Erst durch die Einmischung des Fräuleins von Scuderi wird der wahre Täter ermittelt.
Lize Alpaslan/Filmreporter.de
Hoffmann-Verfilmung "Das Fräulein von Scuderi"
Der filmische Austausch zwischen Ost- und Westdeutschland gedeiht....
Film Revue
"Das Fräulein von Scuderi"
2022