Rush Hour
New Line Cinema
Rush Hour

Rush Hour

Originaltitel
Rush Hour
Genre
Action, Komödie
Land /Jahr
USA 1998
 
94 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Film
Filmstart
20.03.2000 ( Kino Deutschland ) bei Universum Film
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
4,0 (Filmreporter)
6,7 (6 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenMeinungNewsGalerieDVDs
Vergnügliches Buddy-Movie mit Duo Chan/Tucker
Chef-Inspektor Lee (Jackie Chan) ist Honkongs berühmtester Drogenermittler. Eines Tages wird er nach Los Angeles gerufen, da die Tochter seines Freundes, Konsul Han (Tzi Ma), entführt wurde. Die Erpresser fordern Geld, und zwar 50 Millionen Dollar in kleinen Scheinen. Der Polizei von Los Angeles gefällt es natürlich gar nicht, dass sich ausgerechnet ein Polizist aus Hongkong in ihre Angelegenheiten mischt.

Daher stellen sie diesem den aufstrebenden Jungspunt Carter (Chris Tucker) an die Seite, dieser soll den Babysitter spielen und dafür sorgen, dass die US-Interessen und -Gesetze gewahrt bleiben. Gleich zu Beginn stellt Carter klar, wer der Boss ist. Doch Lee bleibt unbeeindruckt, schließlich geht ihm das Wohl von Hans Tochter über alles. Das FBI scheint allerdings andere Interessen zu haben, so dass Lee bald auf eigene Faust Untersuchungen anstellt. Zunächst nur sehr widerwillig stellt sich Carter auf dessen Seite, und ahnt nicht, welche Tricks sein neuer Partner auf Lager hat.
"Rush Hour" stellt ohne Zweifel Jackie Chans Durchbruch außerhalb Hongkongs dar. Der Erfolg des Buddy-Movies ließ die Produzenten mehrere Fortsetzungen drehen, und die punkteten mit nicht minder guten Einspielergebnissen. Zwar war das US-Publikum begeistert, in Chans Heimatland und bei eingefleischten Fans hielt sich die Begeisterung hingegen in Grenzen. Im Gegensatz zu anderen Chan-Filmen gibt es weniger Stunts zu bewundern, kaum Improvisationen und nur wenig Spielraum, um die Kung Fu Künste des Kampfsportkünstlers genügend zur Geltung zu bringen. Dies alles lassen die rar gesäten Kampfszenen statisch wirken. Zudem mussten die gefährlichsten Szenen von einem Chan-Double gedreht werden - die Verletzungsgefahr war laut Vorschrift der US-Versicherer zu groß.

Dass die Geschichte bei all dem trotzdem zu kurz kommt, ist ein Manko, für das der Schauspieler nun wirklich nichts dafür kann. Sein Filmpartner Chris Tucker versucht die Mankos mit seiner großen Klappe wettzumachen. Streckenweise weise gelingt ihm dies, einige Dialoge sind schlagfertig geraten, andere hingegen eher platt. Dennoch hält der Film einige Überraschungen parat und sorgt mit dem Duo Chan/Tucker für ein anspruchsloses aber vergnügliches Erlebnis.
Andrea Niederfriniger, Filmreporter.de
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2021