Kinowelt
Scream - Schrei!

Scream - Schrei!

Originaltitel
Scream
Genre
Horror, Komödie
Land /Jahr
USA 1996
 
107 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
30.10.1997 ( Kino Deutschland ) bei Kinowelt Filmverleih
Regie
Wes Craven
Darsteller
Ryan Kennedy, Drew Barrymore, Leonora Scelfo, Nancy Anne Ridder, Lisa Canning, Bonnie Wood
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
8,0 (7 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsGalerieDVDsbewerten
Selbstironisches Highlight des Slasher-Genres
In der Kleinstadt Woodsboro sorgt ein maskierter Serienkiller für Angst und Schrecken. Bereits vor einem Jahr wurde die Mutter der Highschool-Schülerin Sidney Prescott (Neve Campbell) auf brutale Weise ermordet. Nun hat es der Psychopath auf Sidneys Freunde abgesehen. Auch der Teenager selbst gerät schon bald ins Visier des Psychopathen. Niemand weiß, wer sich hinter der Maske verbirgt und wieso es der Killer ausgerechnet auf sie abgesehen hat.

Als Hauptverdächtiger gilt schon bald Sidneys Freund Billy Loomis (Skeet Ulrich), der seine Unschuld allerdings vehement beteuert. Sidney weiß überhaupt nicht mehrt, wem sie noch vertrauen kann. Allein auf den freundlichen Hilfssheriff Dewey Riley (David Arquette) scheint sie sich noch verlassen zu können. Dummerweise ist dieser bloß ein zweitklassiger Ermittler und kann weder Sidney noch ihren Freunden den nötigen Schutz bieten. So fällt ein Student nach dem anderen dem Killer zum Opfer.
"Scream - Schrei!" brachte Mitte der 1990er Jahre frisches Blut ins Slaher-Genre. Der Teenhorror orientiert sich an zahlreichen anderen Klassikern des Genres wie Alfred Hitchcocks "Psycho" und John Carpenters "Halloween - Die Nacht des Grauens". Durch seine zahlreichen Zitate verbeugt sich Drehbuchautor Kevin Williamson vor den großen Vorbildern und stellt das Genre gleichzeitig auf clevere Weise auf den Kopf. So finden sich die Ingredienzien eines typischen Slaher-Films auch hier wieder. Junge, gut aussehende Studenten - bevorzugt Frauen - werden auf blutige Weise von einem maskierten, übermächtigen Psychopathen getötet. Am Schluss kommt es zur finalen Konfrontation zwischen der verfolgten Protagonistin und dem Killer.

Das Besondere bei "Scream - Schrei!" ist die postmoderne Spielerei mit den Konventionen der Klassiker. Die Figuren reflektieren immer wieder ihre eigene Situation und verweisen dabei ironisch auf die ungeschriebenen Gesetze des Genres. So erklärt Filmfan Randy Meeks während einer Videovorführung von "Halloween - Die Nacht des Grauens" die zu befolgenden Regeln, um in einem Horrorfilm überleben zu können: Man darf keinen Sex haben, keinen Alkohol oder Drogen konsumieren und man sollte niemals sagen, dass man gleich zurückkommt - denn dann kommt man garantiert nicht zurück!

Abgesehen von dieser Metaebene überzeugt "Scream - Schrei!" durch überraschende Wendungen, eine glaubhafte Protagonistin sowie die spannende Inszenierung von Horror-Altmeister Wes Craven ("Nightmare - Mörderische Träume"). So ist der Horror-Thriller nicht nur eine Hommage an den Slasher-Film, sondern auch selbst ein Highlight des Genres.
Kinowelt Home Entertainment
Galerie:
"Scream - Schrei!" verweist immer wieder auf Klassiker wie Alfred Hitchcocks "Psycho" und John Carpenters "Halloween - Die Nacht des Grauens". Dabei werden die Konventionen des...
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsGalerieDVDsbewerten
2021