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Blast - Das Atlanta-Massaker

OriginaltitelBlast
GenreAction
Land & Jahr USA 1997
FSK & Länge 105 min.
KinoDeutschland
RegieAlbert Pyun
DarstellerLinden Ashby, Thom Mathews, Shannon Elizabeth, Elizabeth Varela, Heather March, Karen Studer
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Routiniert inszenierter B-Movie von Albert Pyin

Eine Verletzung hat Jack Bryants (Linden Ashby) Karriere als Kampfsportler beendet. Nach Jahren, die er mit Selbstmitleid und Trinken vergeudet hat, versucht er sich eine neue Existenz aufzubauen. Im Schwimmstadium von Atlanta, wo auch die Olympiade stattfindet, hilft er als Hausmeister aus. Als die Schwimmhalle von einer Gruppe Terroristen gestürmt wird, sind die Leben der US-Schwimmerinnen in Gefahr. Terroristen-Anführer Omodo (Andrew Divoff) droht, alle fünf Minuten einen der Spitzensportlerinnen zu ermorden, wenn man seinen Forderungen nicht nachkomme. Auch Jacks Ex-Frau Diane Colton (Kimberly Warren), die das Frauen-Schwimmteam der USA trainiert, ist in der Macht der Terroristen. Während FBI-Agent Leo (Rutger Hauer) versucht, den Plan der Terroristen zu durchschauen, ist Jack auf dem Gelände erst mal auf sich allein gestellt. Die Zeit ist dabei nicht auf seiner Seite...
Die meisten Zuschauer, die großes Hollywood-Kino erwartet haben, werden von "Blast - Das Atlanta Massaker" enttäuscht sein. Regisseur Albert Pyun steht für die B-Movies der 1990er Jahre - viel Action, eine gradliniger Handlung und schäbige Ausstattung. So inszenierte er 1989 bereits "Cyborg" und 1992 "Nemesis". Auch "Blast" aus dem Jahr 1997 ist keine Ausnahme vom kargen künstlerischen Konzept des Amerikaners. Routiniert lässt er die zwei Hauptfiguren gegeneinander antreten - den skrupellosen Terroristen Omodo und den aufrichtigen Helden Jack. Der Konflikt tritt unmittelbar ein, so dass die Charaktere sehr eindimensional bleiben. Die vorhersehbare Handlung und die fehlende Tiefe der Figuren sorgen für wenig Spannung. Die Kampfszenen, die den deutlichen Abdruck der 1990er Jahre Action-Filme tragen, sind als Höhepunkte der Spannungskurve gedacht. Im Ganzen kann Puyns Werk nur Fans von B-Movies erfreuen. Bei allen Anderen wirkt der Film wie eine billig produzierte Kopie der erfolgreichen Hollywood-Action-Filme der Zeit.

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Regisseur Albert Pyun hat sich mit "Cyborg" (1989) und "Nemesis" (1992) unter B-Movies-Fans einen Namen gemacht. Mit seinem Film "Blast - Das Atlanta Masaker" aus der zweiten... mehr
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