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Die Affäre

OriginaltitelPartir
GenreDrama
Land & Jahr Frankreich 2009
FSK & Länge 85 min.
KinoÖsterreich
AnbieterPolyfilm
Kinostart10.09.2010
RegieCatherine Corsini
DarstellerKristin Scott Thomas, Mama Prassinos, Philippe Beglia, David Faure, Assun Planas, Sali Cervià
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten

Affäre mit zwischen zwei gegensätzlichen Männern

Die Ehe von Suzanne (Kristin Scott Thomas) und Samuel (Yvan Attal) ist in der Krise. Während ihr Mann hauptsächlich an seiner Berufskarriere interessiert ist, fühlt sich Suzanne zusehends vernachlässigt. Sie beschließt wieder als Heilpraktikerin zu arbeiten, um sich ein Stück von ihrem Gatten zu emanzipieren. Dafür muss allerdings das Haus umgebaut werden. Über einen Mittelsmann engagiert Samuel den spanischen Aushilfsarbeiter Ivan (Sergi López), der die Umbaumaßnahmen realisieren soll. Zwischen Ivan und der vernachlässigten Ehefrau entwickelt sich bald eine leidenschaftliche Beziehung. Lange kann Suzanne die Affäre vor ihrem Ehemann nicht verheimlichen. Samuel ist außer sich vor Wut. Er will seine Frau mit allen Mitteln zurückgewinnen und setzt dafür alle ihm zur Verfügung stehenden Hebel in Bewegung. Es beginnt ein Kampf um verlorengegangenes Terrain und verletzte Eitelkeit. Ist die Liebe zwischen Suzanne und Ivan stark genug, den Avancen Samuels zu widerstehen?
Die französische Regisseurin Catherine Corsini inszeniert ein Liebesdrama mit intensiven Momenten. Ungeschönt zeigt sie die Fallhöhe, die einer Liebesbeziehung im Falle ihres Scheiterns immer droht. Verletzte Gefühle und gekränkte Eitelkeit sind keine neuen Wegbegleiter. Corsini konzentriert sich vor allem auf das Schicksal der Protagonistin, die zwischen zwei sehr gegensätzlichen Männern steht. Ihr geht es nicht darum, Gefühle steril abzubilden, sie zeigt vielmehr ohne jegliche Berührungsängste die Emotionen in einer zwischenmenschlichen Krisensituation die freigesetzt werden. Verweinte Augen, zerlaufendes Makeup und durchwühlte Bettlaken, die den leidenschaftlichen Sex der unmittelbaren Vergangenheit noch in sich tragen. Zu kritisieren ist, dass die Darbietung bei der realitätsbezogenen Herangehensweise nicht jedem Klischee aus dem Weg geht, die Geschichte wenig Überraschungsmomente zu bieten hat und der Zuschauer nicht wirklich weiß, auf wessen Seite er stehen soll, weil keiner der Protagonisten genügend Argumente für sich bietet.

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Galerie:  Die Affäre

Intensives Liebesdrama von Regisseurin Catherine Corsini, das etwas klischeeverliebt und vorhersehbar ist. mehr
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