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Was bleibt sind wir

OriginaltitelWas bleibt sind wir
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Deutschland 2010
FSK & Länge ab 0 Jahren • 107 min.
KinoDeutschland
AnbieterReal Fiction
Kinostart07.10.2010
RegiePer Schnell, Werner Kubny
DarstellerReinhold Hänel, Bernt Hahn, Marten Dalimot, Hermann Neuhaus, Gülsen Kaynar, Arslan Kaynar
Homepage http://http://www.was-bleibt-sind-wir.de
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGaleriebewerten

Dokumentation über Strukturwandel im Ruhrgebiet

Eine Landschaft, die zum Spazierengehen einlädt, ehemalige Fabrikhallen, die neuerdings Kunst und Kultur beherbergt. Der Strukturwandel im Ruhrgebiet, so die Erkenntnis in Werner Kubnys und Per Schnells Dokumentarfilm "Was bleibt sind wir", ist längst vollzogen. Zeigte Kubny noch vor knapp zehn Jahren in "Abenteuer Ruhrpott" den Kampf der Menschen im 'Revier' für den Erhalt von Arbeitsplätzen, so scheinen diese identitätsbewahrenden Auseinandersetzungen so "Was bleibt sind wir", der Vergangenheit anzugehören. Die Filmemacher blicken hinter die renovierten Fassaden und gehen der Frage nach, wie die Menschen mit dem Strukturwandel zurechtgekommen sind und welche Auswege sie aus dem Unvermeidlichen gefunden haben. Ihre Erkenntnis: Steinkohlebau und Stahlindustrie sind im Ruhrgebiet endgültig Geschichte und die Menschen sind längst damit beschäftigt, sich neu zu erfinden.
Werner Kubny kommentierte das Thema in "Was bleibt sind wir" wie folgt: "Klar, da geht etwas zu Ende - die Ära der klassischen Arbeit im Ruhrgebiet. Und doch, so habe ich es erfahren, bleibt etwas Unzerstörbares: Diese Bereitschaft, sich Veränderungen zu stellen, anzupacken, aufzustehen, sich nicht bange zu machen. Das nicht mehr im Kollektiv, sondern als Einzelner, dem zwar die alten Bindungen fehlen, der aber in sich eine Kraft spürt, etwas bewegen zu wolle". Die Stellungnahme seines Kollegen Per Schnell: "Es hat sich hier einiges getan, doch das bekommt kaum einer mit. Das Ruhrgebiet ist leiser, hintergründiger geworden, es gibt viel mehr Zwischentöne. Ich finde, das ist auch dann im Rückschluss unser Film - man kann die Menschen jetzt viel differenzierter erleben. Viele schauen sich nach neuen Möglichkeiten und Aktivitäten um. Dazu gehören auch Kultur, Musik und kreative Berufe".

Kubny und Schnell sind als Dokumentarfilmer ein eingespieltes Team. Sie haben bereits mehrere Dokumentarfilmprojekte für das Fernsehen realisiert, so zum Beispiel "Der Ball ist rund - 40 Jahre Bundesliga" (2003) und "Hauptsache Fußball" (2005). Dem Ruhrgebiet als Thema widmeten sich die Filmemacher bereits 2006 in "Halbstark an Rhein und Ruhr".

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