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Die Reise des Personalmanagers

OriginaltitelThe Human Resources Manager
AlternativShlichuto Shel Hamemune Al Mashabei Enosh; The Mission of the Human Resources Manager
GenreDrama
Land & Jahr Israel/Deutschland/Frankreich 2010
FSK & Länge ab 6 Jahren • 103 min.
KinoDeutschland
AnbieterAlamode Filmdistribution
Kinostart01.12.2011
RegieEran Riklis
DarstellerPapil Panduru, Irina Petrescu, Sylwia Drori, Roni Koren, Ofir Weil, Danna Semo
Homepage http://www.personalmanagers-derfilm.de
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailersGalerieDVDsbewerten

Personalmanager geht für Verstorbene auf Odyssee

Yulia ist tot und der Personalmanager (Mark Ivanir) soll es hinbiegen. Immerhin trägt er die Verantwortung für seine verstorbene Mitarbeiterin Yulia. Dass diese schon seit einem Monat nicht mehr zur Arbeit erschienen ist, wird ihm erst bewusst, als ein Journalist einen Artikel über den Vorfall publizieren will. Denn die Angestellte ist bei einem Attentat ums Leben gekommen. Man fand nur einen Wohnungsschlüssel und den Gehaltscheck der israelischen Backfabrik bei ihr.

Nun liegt es am Leiter der Personalabteilung, die Frau zu identifizieren und den Ruf seiner Firma zu retten. Als Putzfrau der Firma war sie ohne sein Wissen vor einem Monat entlassen wurden. Da sein guter Wille jedoch nicht reicht, um den für den Ruf der Firma gefährlichen Artikel abzuwenden, beschließt seine Chefin, den Leichnam auf Kosten der Firma nach Hause überführen zu lassen. Und ihr Personalmanager soll den Leichnam begleiten.

Auf seiner Odyssee durch die Einöde begleitet ihn der Vizekonsul (Julian Negulesco) des Landes, der verzweifelte Sohn (Noah Silver) der jungen Frau und eben jener penetrante Journalist (Guri Alfi). Für diesen ist die Reise die perfekte Ergänzung zu seiner schroffen Kritik an dem Personalmanager.
Ein starkes Namengedächtnis ist für Eran Rikliss Drama nicht notwendig. Schließlich wird in diesem nur der Name einer verstorbenen Angestellten namens Yulia genannt. Alle anderen werden schlichtweg nicht benannt, ihre Bezeichnung bestehen aus ihrer Charakteristika. Yulia ist nur auf Fotos und einem Handyvideo zu sehen. Daher braucht sie einen Namen um nicht in der Masse der Terroropfer unterzugehen. Dieses stilistische Mittel ist originell und funktioniert.

Daneben fallen die Landschaft und das schauspielerische Talent von Mark Ivanir positiv ins Gewicht. Die Odyssee der Charaktere ist hingegen sehr langatmig inszeniert. Zwar werden so die Zeit und ein Gefühl der Sinnlosigkeit vermittelt, doch die Unterschiede zwischen den Charakteren hätten für mehr Kurzweil Potential gehabt. Jedoch will die auf dem Roman von Abraham B. Jehoshua basierenden Tragödie nicht nur unterhalten sondern auch zum Nachdenken anregen.

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Als der Personalmanager (Mark Ivanir) vom Tod von Mitarbeiterin Yulia erfährt, muss er rasch handeln. Damit seiner Firma kein Skandal angehängt wird, soll...  Clip starten
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"Die Reise des Personalmanagers" gleicht einer Odyssee, auf der das Opfer eines Terroraktes vom Leiter der Personalabteilung nach Hause überführt werden soll. mehr
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