In Time - Deine Zeit läuft ab
20th Century Fox
In Time - Deine Zeit läuft ab

In Time - Deine Zeit läuft ab

Originaltitel
In Time
Alternativ
I'm.mortal; Untitled Justin Timberlake/Amanda Seyfried; Now
Genre
Science Fiction
Land /Jahr
USA 2011
 
108 min
Medium
Kinofilm
Kinostart
02.12.2011 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz | Kino Österreich ) bei 20th Century Österreich (Centfox Film)
Regie
Andrew Niccol
Darsteller
Jeff Staron, Andreas Wigand, Lorcan O'Toole, Taylor Roberts, Josh Brodis, Hunter Seagroves
Homepage
http://www.intime-derfilm.at
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
4,2 (4 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerienInterviewDVDs

Meinungen

rahnefeld 

schrott

totaler schrott - blödsinnige handlung, talentfreie schauspieler - ich will mein geld zurüch UND schadenersatz für die verschwendete zeit und nerven!
geschrieben am 13.06.2012 um 10:59 Uhr

Nihil 

All style, no substance

Ich wurde selten so sehr von einem Film enttäuscht, an den ich hohe Erwartungen hatte. Andrew Niccol hatte mit Gattaca ja eigentlich gezeigt, was er im Genre Dystopie so drauf hat. Aber "In Time" war eine einzige Enttäuschung. Angefangen damit, dass in jedem verdammten Satz das Wort 'Zeit' benutzt wird und wirklich kein mieser Kalauer zum Thema ausgelassen wird (Zeit ist Geld, bruahahaha, wie kreativ). Abgesehen davon wird die eigentlich ganz interessante Prämisse (genial würde ich sie nicht gerade nennen, die Metaphorik - so man sie denn als Kapitalismuskritik interpretiert - ist im Grunde ziemlich plump und naheliegend) gnadenlos verhunzt. Wie glaubwürdig ist es denn bitte, dass ständig thematisiert wird, dass Zeit Geld ist. Bei uns dreht sich schließlich auch nicht jedes einzelne verdammte Gespräch um das System, in dem wir Leben. Die Inszenierung ist gut, als Action-Film ist "In Time" allerdings auch nichts Besonderes. Wenn es schon glatt, dystopisch und mit Blaustich sein soll, dann bitte einfach zu "Equilibrium" oder ähnlichem greifen. Andrew Niccol schuldet mir einen guten Film, nachdem die Erwartungen zu "In Time" dermaßen hochgeschraubt wurden.
geschrieben am 13.02.2012 um 17:25 Uhr

Matti 
Avatar von Matti

Eine sehr gute Idee - gut umgesetzt

Gleich vorab: Dieser Film hat meine Erwartungen überstiegen. Schon oft hat man Filme dieses Genres erlebt, wo die Geschichte gefallen hat, die Umsetzung jedoch enttäuscht hat. Hier war das anders. Die Menschen hören mit 25 Jahren auf zu altern und eine grün schimmernde Uhr auf ihrem Arm beginnt zu laufen. Sie zeigt an wann ihr Leben vorrüber ist - mit Ablauf der Zeit sterben die Menschen, auf die Sekunde genau. Doch können sie flexibel mit dieser Zeit umgehen, sie verschenken, damit bezahlen oder sich welche auf der Arbeit dazuverdienen. Reiche Menschen, mit Millionen von Jahren auf der Bank, leben daher ewig, es sei denn sie stellen etwas unsagbar dummes an. In den armen Vierteln sieht es hingegen anders aus: Die meisten Menschen verdienen gerade so viel, dass sie einen Tag überleben können. An diesem Tag gehen sie dann arbeiten, um wieder einen Tag überleben zu können. Arbeiten um zu leben eben. Die laufende Uhr wird oftmals eingesetzt um den Film Spanung zu verleihen. Verfolgungsjagden, drohende Explosionen und einstürzende Höhlen in allen Ehren: Aber geht es noch spannender als eine tickende Uhr die die ablaufende Lebenszeit anzeigt? Und da mit dem Tod im Film nicht spärlich umgegangen wird, bleibt dieser Effekt auch bis zum Schluss erhalten. Doch wer sich das Filmplakat gut angesehen hat erkennt schnell, dass es nicht nur ums pure Überleben geht. Die Liebesgeschichte zwischen Justin Timberlake und Amanda Seyfried rundet den Film ab und macht ihn durchaus auch pärchentauglich. Sie liegt irgendwo zwischen Titanic und Bonnie und Clyde, tendiert aber deutlich mehr in Richtung Bonnie und Clyde was keine tiefgründigen und ausführlichen Liebeserklärungen zulässt und deshalb auch für Actionliebhaber noch durchaus erträglich ist. Auch wenn das Ende früh abzusehen ist und ein paar Fragen offen bleiben hat dieser Film 7 / 10 Punkte verdient, da er spannend ist, die Charaktere überzeugen und vor allem eins schafft: Den Zuschauer die Frage in den Kopf zu setzen: Wie wäre das wohl, wenn es wirklich so wäre...
geschrieben am 18.01.2012 um 15:22 Uhr

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