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Gianni und die Frauen

Originaltitel
Gianni e le donne
Alternativ
Il sale della vita
Genre
Komödie
 
Italien 2011
 
90 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
22.09.2011 ( D | CH | A ) bei Neue Visionen
 
 
Regie
Gianni di Gregorio
Darsteller
Silvia Squizzato, Laura Squizzato, Gianni di Gregorio, Valeria De Franciscis, Alfonso Santagata, Elisabetta Piccolomini
Homepage
http://www.corriere.it/giannieledonne http://www.gianni-und-die-frauen.de
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
1 6,0(Filmreporter)
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Gianni und die Frauen (Kino) 2011Neue Visionen Filmverleih
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieDVDsbewerten

Nachdenkliche Komödie um einen alternden Italiener

Als Frührentner hätte der knapp sechzigjährige Gianni (Gianni di Gregorio) genügend Zeit für die schönen Dinge des Lebens. So könnte er wie seine Freunde den ganzen Tag in der Sonne sitzen und ein kühles Glas Wein genießen. Stattdessen kümmert er sich Tag und Nacht um die Belange seiner ewig quengelnden Mutter (Valeria De Franciscis), seiner Frau (Elisabetta Piccolomini) und die Probleme weiterer Damen.

Allerdings überdenkt er sein Verhältnis zu Frauen, als ihm die tägliche Schufterei zu anstrengend wird und er sich nicht mehr ausnutzen lassen will. Zudem muss der Frührentner feststellen, dass viele seiner Freunde Affären mit jüngeren, attraktiven Frauen haben. Gianni steht dagegen schlecht da. So beschließt er, sich einen neuen Look zuzulegen und mehr Sport zu treiben. Ziel ist, seine Unsichtbarkeit bei schönen Frauen zu beenden. Beides geschieht zum Missfallen seiner Mutter, da er sich nicht mehr rund um die Uhr um sie kümmert.


"Gianni und die Frauen" ist eine nachdenkliche Studie über einen Frührentner, der feststellen muss, dass sich sein Verhältnis zu Frauen grundlegend geändert hat. Hauptdarsteller und Regisseur Gianni di Gregorio ("Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra") erzählt seine Geschichte behutsam und bietet seinen Charakteren viel Raum zur Entfaltung. Seine Figuren wirken so aus dem Leben gegriffen, was unter anderem den ansprechenden Schauspielleistungen von Valeria De Franciscis ("Das Festmahl im August"), Elisabetta Piccolomini ("Was will ich mehr") und di Gregorio zu verdanken ist. Der Zuschauer kann sich gut mit ihnen identifizieren, da alle drei eine große Natürlichkeit ausstrahlen.

Die authentischen Figuren sowie die realistische Darstellung des Alltags älterer Italiener, waren dem Filmemacher besonders wichtig. So tragen alle Schauspieler in "Gianni und die Frauen" ihre echten Namen. Auf diese Weise wollte di Gregorio vermeiden, dass die Darsteller Distanz zu ihren Rollen aufbauen. Der Regisseur drehte in Trastevere, einem Stadtteil Roms. Dort lebt er seit seiner Geburt, so dass er das Leben vor Ort genau kennt und es gut in den Film integrieren konnte. Anhand Giannis zeigt er, welche Bedeutung Mütter im Leben italienischer Männer haben. Laut di Gregorio glauben in Italien viele, dass ihre Mutter ihr Schicksal in allen Bereichen des Lebens lenkt.
Gianni und die Frauen (Kino) 2011
Gianni und die Frauen (Kino) 2011
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