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Green Lantern: Emerald Knights

OriginaltitelGreen Lantern: Emerald Knights
GenreAnimation/Trickfilm, Action, Science Fiction
Land & Jahr USA 2011
KinoDeutschland
RegieLauren Montgomery, Jay Oliva, Chris Berkeley
DarstellerAndrea Romano, Peter Jessop, Jane Singer, Michael Jackson, Sunil Malhotra, David Kaufman
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Comic zur Mythologie des Green Lantern Corps

Das Green Lantern Corps muss sich einer finsteren Bedrohung stellen. Krona, der Schöpfer des Anti-Materie-Universums, hat Schattendämonen ausgesandt. Doch die mörderischen Kreaturen sind nur die Vorhut - Krona hegt noch gefährlichere Pläne. Dieser Teil der Geschichte fungiert in "Green Lantern: Emerald Knights" lediglich als Rahmenhandlung. Im Zentrum stehen sechs Episoden, in denen erfahrenere Mitglieder der Green Lanterns der neuen Rekrutin Arisia ihre gefährlichsten Abenteuer schildern.

In dieser Form soll die aus den DC-Comics bekannte Hintergrundmythologie der Superhelden vertieft und erläutert werden. Folgerichtig steigt der Film ganz am Anfang ein: beim Chaos, welches das Universum nach dem Beginn des Lebens bedroht. Wächter schaffen die ersten vier grünen Ringe, die den Green Lanterns ihre Kraft geben. Immer mehr fähige Rekruten werden in deren Ränge aufgenommen, um dem Bösen zu wiederstehen. "Green Lantern: Emerald Knights" erzählt wie die Comics uramerikanische Geschichten - die Selbstaufopferung für ein höheres Gut ist zentrales Thema dieser Superheldenreihe.
Nicht nur die Figuren, auch die Autoren sind ein All-Star-Team des Green-Lantern-Universums. Geoff Johns, Alan Burnett und Dave Gibbons sind alte Hasen. Sie kennen sich in der Welt von DC exzellent aus. Das merkt man den Episoden an, die von einem detailreichen Hintergrund profitieren und so an Atmosphäre gewinnen. Dieser wird jedoch nicht zur Hauptsache. Den Machern geht es stets darum, Geschichten zu erzählen.

Mit "Green Lantern: Emerald Knights" nehmen die Macher zwar nicht die Handlung von "Green Lantern: First Flight" auf, den visuellen Stil jedoch durchaus. Der kommt ohne viel Schnickschnack aus und setzt auf den klassischen amerikanischen Comic-Stil ohne nennenswerte Anime-Anleihen. Neues wird also optisch nicht geboten, trotzdem ist der episodische Film nett anzusehen. Die einzelnen Handlungsstränge sind gut miteinander verknüpft, allerdings wäre etwas mehr Tiefe wünschenswert gewesen. Vier oder fünf Episoden hätten es auch getan, wenn den Figuren darin etwas mehr Raum gegeben würde. Insgesamt ist "Green Lantern: Emerald Knights" erzählerisch jedoch ein großer Fortschritt gegenüber der enttäuschenden, von der Kritik abgelehnten Realverfilmung ("Green Lantern 3D") mit Ryan Reynolds und Blake Lively.

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