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Kein Fall für FBI

OriginaltitelThe Detectives Starring Robert Taylor
GenreTV-Serie, Krimi
Land & Jahr USA 1959 bis 1962
FSK & Länge 30 min.
KinoDeutschland
RegiePaul Wendkos, Richard Carlson, Don McDougall
DarstellerWalter Burke, Wallace Earl, Lincoln Demyan, Michael Fox, William Tannen, Frank Sutton
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Spannende Krimi-Episoden mit Robert Taylor

Die Schwarzweiß-Serie aus dem Jahr 1959 fängt die Stimmung in den USA der fünfziger Jahre ein. Der von Robert Taylor gespielte Matt Holbrook und seine Kollegen sind Teil einer zivilen Sondereinheit der Polizei. In einer nicht genannten Großstadt kämpfen sie in eleganten Anzügen mit Hut gegen das Verbrechen. Witwer Holbrook konzentriert sich ganz auf seinen Job, den er mit beinharter Ernsthaftigkeit ausführt.

Für sein Team hat er sich Spezialisten aus allen Bereichen der Polizeiarbeit ausgesucht. Mit großem detektivischem Spürsinn ermitteln sie in Mord-, Erpressungs- und Attentatsfällen. Regelmäßig erleben die Überführten im Verhör mit Holbrook eine böse Überraschung: denn der Kriminaler hat an alles gedacht.

Unter Gefahr für das eigene Leib und Leben verhören und schießen sich die Detectives - wie die Kriminalkommissare in den USA genannt werden - durch die Welt des Verbrechens. Die organisierte Kriminalität weiß sich jedoch zu wehren und so geraten die Ermittler immer öfter selbst ins Visier ihrer Widersacher.
Robert Taylor wechselte mit "Kein Fall für FBI" nach großen Erfolgen auf der Leinwand ins Fernsehfach. Die Produzenten setzten ganz auf ihren Star, um die Serie zu vermarkten: in den USA lief "Kein Fall für FBI" bei der ersten Ausstrahlung unter dem Titel: "The Detectives Starring Robert Taylor". Doch auch die anderen Darsteller müssen sich trotz des hochkarätigen Zugpferds nicht verstecken.

Der außerordentlich dämliche deutsche Titel inklusive des Grammatikfehlers ist etwas irreführend. Denn dem Zuschauer eröffnet sich eine außerordentlich gelungene deutsche Übersetzung. Nicht nur die Texte sind hervorragend, auch die Synchronsprecher überzeugen auf ganzer Linie und hauchen den tiefschichtigen Charakteren Leben ein. Perfekt gelingt die Balance zwischen eleganten deutschen Formulierungen und Lippensynchronität.

Die knapp halbstündigen Episoden sind zwar gelegentlich etwas zu kurz, um wirklich komplexe Handlungsstränge aufzubauen. Doch Robert Taylor, Tige Andrews und Adam West glänzen in ihren Rollen mit einer Kombinationsgabe, die an Sherlock Holmes erinnert. Ein leichter 'Film noir'-Einschlag rundet den durchweg positiven Eindruck ab. Zu danken ist dieser auch den meist spannenden Drehbüchern aus einer Zeit, als das Miträtseln vor dem Bildschirm noch Kern eines jeden Krimis gehörte.

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