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Tage die bleiben

OriginaltitelTage die bleiben
AlternativCloudcluster
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland 2011
FSK & Länge ab 12 Jahren • 105 min.
KinoDeutschland
AnbieterAlpha Medienkontor
Kinostart26.01.2012
RegiePia Strietmann
DarstellerGötz Schubert, Stephan Vorbrugg, Scarlett Stegmann, Hendrik Schulte, Sigrid Schnegelsiepen-Sengül, Sigrid Rickerts
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGaleriebewerten

Tragikomödie über den Umgang mit Tod und Trauer

Nur noch der Alltag hält Familie Dewenter zusammen. Vater Christian (Götz Schubert) hat eine Affäre nach der anderen, schafft es aber nicht, sich von seiner Frau Andrea (Lena Stolze) zu trennen. Die erntet Anerkennung für ihr Romandebüt, ihre Familie ignoriert ihren Erfolg jedoch konsequent. Sohn Lars (Max Riemelt) hat der Münsteraner Heimat den Rücken gekehrt und verfolgt in Berlin eine bisher erfolglos verlaufende Schauspielkarriere. Die pubertäre Tochter Elaine (Mathilde Bundschuh) verbringt ihre Zeit lieber mit ihrer besten Freundin Merle (Lucie Hollmann) als mit ihrer Familie.

Als Andrea bei einem Autounfall ums Leben kommt, müssen Christian, Lars und Elaine mit ihrer Trauer leben. Christian fehlt die väterliche Kompetenz, seinen Kindern durch diese schwierige Zeit zu helfen. Stattdessen flüchtet er sich in die Arme seiner Geliebten Laura (Tessa Mittelstaedt). Lars, der sich um die Beerdigungsformalitäten kümmern muss, gibt seinem Vater und der provinziellen Atmosphäre die Schuld an der Tragödie. Elaine flüchtet sich vollends ihre Pubertät und versucht den Tod zu ignorieren. Die Familie droht auseinanderzubrechen. Unverhofft finden sich Außenstehende, die den Dewenters durch die Krise helfen.
"Tage die bleiben" ist das Langfilmdebüt der 33-jährigen Regisseurin Pia Strietmann. An dem Drehbuch schreibt sie über sechs Jahre. Zwischen 2001 und 2008 studiert die Münsteranerin Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München. Dort lernt sie auch die Produzenten von "Tage die bleiben", Sven Nuri und Friedrich Böhm kennen.

Strietmann schrieb das Drehbuch, um den emotionalen Ausnahmezustand zu verarbeiten, den sie nach dem Tod ihres Vaters empfunden hatte. Sie wolle einen Zugang zu den schwierigen Themen Tod und Trauer schaffen, teilt sie in einer Pressemeldung zu "Tage die bleiben" mit. Dabei sei es ihr wichtig, auch positive Erfahrungen und Erkenntnisse zu thematisieren, die der Tod eines nahen Menschen ermögliche. Der Zuschauer müsse dennoch immer eigene Fragen und Antworten finden. "Tage die bleiben" wurde für mehrere Filmpreise nominiert, unter anderem in Montreal und Mainz. In Strietmanns Heimatstadt Münster wurde die Tragikomödie 2011 als Eröffnungsfilm des Filmfestivals gezeigt.
Tage die bleiben

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Galerie:  Tage die bleiben

Mit "Tage die bleiben" legt Nachwuchsregisseurin Pia Strietmann ihr Spielfilmdebüt vor. Darin verarbeitet sie auch den Tod ihres Vaters. mehr
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