Sag, dass du mich liebst
Alpenrepublik
Sag, dass du mich liebst

Sag, dass du mich liebst

Originaltitel
Parlez-moi de vous
Genre
Drama
Land /Jahr
Frankreich 2012
 
89 min, ab 6 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
01.11.2012 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz | Kino Österreich ) bei Alpenrepublik
Regie
Pierre Pinaud
Darsteller
Isabelle Laffitte, Karin Viard, Pascal Le Grand, Arnaud Duléry, Samantha Grenier, Maria Leticia Gutierrez Acevedo
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieDVDs
Komödie über die Suche einer Frau nach Liebe
Mélina (Karin Viard) ist eine überaus erfolgreiche Radiomoderatorin. Jeder in Frankreich kennt ihre Stimme. Privat lebt die junge Frau allerdings mehr als zurückgezogen und meidet soziale Kontakte weitgehend. Der einzige Antriebspunkt der jungen Frau ist die Suche nach ihrer Mutter Joelle (Nadia Barentin), von der sie als Kleinkind getrennt wurde.

Groß ist ihre Spannung, als sie endlich den Hinweis bekommt, dass ihre Mutter mit ihrer Familie ganz in der Nähe wohne. Sofort macht sich Mélina auf den Weg zu Joelle, doch aus Angst vor der Begegnung traut sie sich nicht, den Kontakt direkt und offen herzustellen. Erst durch einen Zufall wird sie in deren Haus eingeladen. Wird Joelle ihre Tochter erkennen? Und mehr noch: Wird sie diese nach so vielen Jahren als ihre Tochter akzeptieren?
'Ich hatte Lust, von jemandem zu erzählen, der unfähig ist zu lieben, aber trotzdem sich verleiten lässt, sich auf die Suche nach leidenschaftlicher Liebe zu begeben', so Pierre Pinaud. Von einer ähnlichen Bipolarität ist sein Film dramaturgisch gekennzeichnet, indem der Regisseur die komödiantischen Aspekte immer wieder mit ernsten Untertönen anreichert und kontrastiert. Der ernste Hintergrund wird von der seelischen Gebrochenheit der Protagonistin bestimmt, die als Kind von der Mutter verlassen wurde und seit dem unfähig ist, Bindungen zu Menschen aufzubauen.

Dabei reicht "Sag, dass du mich liebst" motivisch an Alfred Hitchcocks Filme heran, wenn Pinaud die psychischen Defizite seiner Protagonistin immer wieder durch äußere Merkmale transparent macht. 'Ich sehe Mélina als Kunstfigur in dem Sinne, dass ihr Vorbilder aus ihrer Familie fehlten, von denen sie sich individuelle Charakterzüge hätte abschauen können', so Pinaud. 'Sie ist in einem Waisenhaus aufgewachsen, und hat sich als Idealbild einer Frau neu erfunden, die in der Tat auf manche von Hitchcocks Frauenfiguren zurückverweist, mit ihrem Kleidungsstil, ihrem makellosen Äußeren und ihrem über jeden Verdacht erhabenen Charakter'.

Die Leichtigkeit der Komödie wird durch ihre Nähe zum Stil des Burlesken und der klassischen Hollywood-Komödie aus den 1930er und 1940er Jahren bestimmt. Pinaud nennt in diesem Zusammenhang vor allem Frank Capras "Mr. Deeds geht in die Stadt" als Vorbild, mit dem er sich auch inhaltlich stark identifiziert. Wie Gary Cooper in Capras Klassiker fühle sich auch Pinaud zu den 'ladies in distress' unwiderstehlich hingezogen'. Der Grund: 'Weil ihr Schicksal dadurch geprägt ist, dass sie einen Kampf zu bestehen haben, dass sie einen Knacks weg haben oder sonst in einer Notsituation sind'.
Willy Flemmer, Filmreporter.de
Sag, dass du mich liebst
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Sag, dass du mich liebst Mélina (Karin Viard) ist eine erfolgreiche Pariser Radiomoderatorin, die privat jedoch sehr zu kämpfen hat. So offen und aufgeschlossen sie sich beruflich gibt, so verschlossen ist sie im Privatleben. Die Ursachen hierfür liegen in ihrer Kindheit, als sie von ihrer Mutter Joelle (Nadia.. 
"Sag, dass du mich liebst" handelt von einer Frau, die sich der Liebe verweigert und sich doch unentwegt auf die Suche nach ihr ist. Dieser inhaltliche Kontrast spiegelt sich...
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2021