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The Raid

Originaltitel
Serbuan maut
Genre
Action, Thriller
 
D 2011
 
101 min, ab 18 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
12.07.2012 ( D | A )
 
 
Regie
Darsteller
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Koch Media
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Knallharte Martial-Arts-Duelle im Hochhaus

Sichtlich nervös wirken die Männer des Sondereinsatzkommandos, als ihnen der Einsatzleiter ihre Mission erklärt. Die Truppe soll ein fünfzehnstöckiges Hochhaus stürmen, um den gefürchteten Drogenbaron Tama (Ray Sahetapy) dingfest zu machen. Als die Männer in das Gebäude eindringen, läuft zunächst alles nach Plan. Abgeklärt und routiniert sichern sie Stockwerk für Stockwerk. Doch dann unterläuft einem Polizisten ein Fehler und erregt so die Aufmerksamkeit Tamas.

Der Gangster trommelt seine Schar von Schlägern zusammen, die sich im Apartmentblock aufhalten. Nach und nach dezimieren sie die Mitglieder des Sondereinsatzkommandos, bis nur noch eine Handvoll Überlebender übrig ist. Unter diesen befindet sich auch Neuling Rama (Iko Uwais). Für den jungen Mann beginnt ein erbitterter Kampf ums Überleben.


Mit jeder weiteren "Stirb langsam"-Fortsetzung gewinnt man den Eindruck, dass die Action-Reihe um Polizist John McClane tatsächlich langsam stirbt. Vielleicht wäre das anders, wenn Gareth Evans bei den Sequels auf dem Regiestuhl gesessen hätte. Sein Action-Feuerwerk "The Raid" macht sich wesentliche Tugenden zu Eigen, die den ersten "Stirb Langsam" aus dem Jahre 1988 von den schwächeren Fortsetzungen abheben und zum unverwüstlichen Genre-Klassiker machen. Ähnlich wie Bruce Willis' McClane begibt sich auch der von Iko Uwais gespielte Polizist Rama in den begrenzten Raum eines Hochhauses auf halsbrecherische Ein-Mann-Mission.

Regisseur Evans versteht es vorzüglich, die mit brutalen Gangstern bevölkerten Zimmer und Flure des heruntergekommenen Hochhauses zum Schauplatz virtuos choreographierter Martial-Arts-Duelle zu machen. Während sein Held mit den zahlenmäßig weit überlegenen Gegnern auf Leben und Tod kämpft, dreht Evans die Spannungsschraube immer weiter an. Bereits nach kurzer Zeit entwickelt sich sein Film zum schonungslosen Survival-Thriller, der sich mit seiner Härte vom glatten, oft allzu weichgespülten Gros des modernen Mainstream-Action-Kinos absetzt. Bisweilen wirkt "The Raid", als hätte der frühe John Woo den ersten "Stirb Langsam"-Teil mit einer Martial-Arts-erprobten Darsteller-Riege à la Jet Li und Tony Jaa inszeniert. Angesichts dieser packenden Mischung muss sich John McClane warm anziehen. Sollte Evans das Puls beschleunigende Niveau auch in den geplanten Fortsetzungen halten, könnte dessen schlagkräftiger Action-Held dem alten Haudegen den Rang ablaufen.
The Raid (quer) 2011
Koch Media
The Raid (Kino) 2011
Trailer: The Raid
Fünfzehn Stockwerke, unzählige Gangster, ein Polizist. In "The Raid" muss der junge Rama (Iko Uwais) gegen eine Horde brutaler Verbrecher vorgehen, nachdem seine Kollegen bei...  Clip starten

Galerie: The Raid
"Stirb langsam" lässt grüßen! Wie der Bruce Willis-Klassiker handelt auch "The Raid" von einem Polizisten, der sich im Alleingang durch ein Gebäude voller Gangster kämpfen...
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