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Kull, der Eroberer

Kull, der Eroberer

Originaltitel
Kull the Conqueror
Alternativ
Conan the Conqueror
Regie
John Nicolella
Darsteller
Kevin Sorbo, Paul Weston, Paul Kynman, Boris Bacik, Peter Petruna, John Hallam
Kinostart:
Deutschland, bei
Genre
Fantasy, Abenteuer
Land
USA
Jahr
1997
Länge
95 min.
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
4,0 (Filmreporter)
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Leidlich unterhaltsame Fantasy mit Kevin Sorbo
Kull (Kevin Sorbo) ist ein Krieger aus Atlantis. Genau wie sein Herkunftsland, sind auch seine kämpferischen Fähigkeiten sagenumwoben. Als er in einem Kampf den König (Sven-Ole Thorsen) von Valusia tötet, verleiht dieser seinem Feind mit den letzten Atemzügen überraschend seine Krone und macht ihn so zum neuen Herrscher seines Reichs.

Dies sehen Ducalon (Douglas Henshall) und Taligaro (Thomas Ian Griffith), die rechtmäßigen Erben des Königs, allerdings gar nicht gerne. Gemeinsam mit Hohepriester Enaros (Thomas Ian Griffith), planen sie Kull umzubringen, um selbst die Macht zu ergreifen. Allerdings will das Trio den Mord nicht selbst machen. Dies soll Hexe Akivasha (Tia Carrere) übernehmen, die sie dafür extra aus dem Reich der Toten auferstehen lassen. Wieder unter den Lebenden, verfolgt diese jedoch eigene Ziele.
"Kull, der Eroberer" ist John Nicolellas letzter Film, denn rund sechs Monate nach dem US-Kinostart verstirbt der Regisseur im Alter von nur 52 Jahren. Zuvor inszenierte er vor allem Fernsehserien wie "Miami Vice". Leider lässt sich über das letzte Werk Nicolellas kein positives Urteil fällen. "Kull, der Eroberer" zeichnet sich vor allem durch seine billige Ausstattung und die schlechten Dialoge aus, die einem den Spaß am Film zu nehmen drohen.

Die Kämpfe sind immerhin unterhaltsam und abwechslungsreich inszeniert, jedoch zerstört die unterlegte röhrende Hard Rock-Musik jeden Anflug von Atmosphäre. Der Zuschauer findet sich so zu keiner Zeit in das Geschehen ein, weshalb ihm auch das Schicksal der Charaktere ziemlich egal ist. Hilfreich ist auch nicht, dass Protagonist Kull seine Charaktereigenschaften so oft wechselt, wie manche ihre Unterhemden. Immerhin können die fantasievollen Kostüme überzeugen. Allerdings reicht dies nicht aus, um "Kull, der Eroberer" von einem leidlich unterhaltsamen Trash-Feuerwerk in einen interessanten Fantasy-Film zu verwandeln.
Heiko Thiele, Filmreporter.de
"Kull, der Eroberer" ist John Nicolellas letzter Film. Leider kann sein Abschlusswerk nicht durchgehend überzeugen, was unter anderem am dürftigen...
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Kull, der Eroberer
2022