Jason und der Kampf um das goldene Vlies - 2000 | FILMREPORTER.de
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Jason und der Kampf um das goldene Vlies

OriginaltitelJason and the Argonauts
GenreTV-Mehrteiler, Fantasy
Land & Jahr USA 2000
FSK & Länge 180 min.
KinoDeutschland
RegieNick Willing
DarstellerXavier Anderson, Jason London, Charles Cartmell, Dodger Phillips, Peter Gevisser, Norman Roberts
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Actionreiche Neuverfilmung der antiken Heldensage

2000 Jahre vor Christi Geburt im antiken Griechenland: Um an den Thron in Jolkos zu gelangen, tötet der mächtige Tyrann Pelias (Dennis Hopper) seinen Bruder Äson (Ciarán Hinds) und nimmt sich dessen Frau. Königssohn Jason ist noch ein Kind, als er vor seinem Onkel fliehen und dabei auch seine Mutter verlassen muss.

20 Jahre später werden die Erinnerungen an die schlimmen Ereignisse seiner Kindheit wieder wach. Jason (Jason London) macht sich auf den Weg nach Pelias, um seine verlorene Mutter zu finden und sein Thronrecht geltend zu machen. Dort angekommen, empfängt ihn der tyrannische König nicht gerade freundlich. Er willigt jedoch ein, den Thron an den rechtmäßigen Besitzer zu vererben, wenn dieser ihm das goldene Vlies bringt. Zusammen mit den Argonauten beginnt eine abenteuerliche Reise nach Kolchis.

Dort angekommen verlangt Jason vom König das goldene Vlies. Doch dieser denkt nicht daran, es ihm zu überlassen und will Jason töten. Seine Tochter Medea (Jolene Blalock) kann ihn jedoch dazu überreden, Jason stattdessen mit fast unlösbaren Aufgaben zu prüfen. So soll er beweisen, dass ihm die Götter geneigt sind und ihm das goldene Vlies zusteht.
In "Jason und der Kampf um das goldene Vlies" erzählt Regisseur Nick Willing die Geschichte der griechischen Mythologie frei nach. Laut der griechischen Mythologie war das goldene Vlies das Fell des Widders Chrysomeles. Auf Befehl des Götterboten Hermes rettete er zwei Kinder vor ihrer bösen Stiefmutter. Später opferte der junge Phrixos den Widder und schenkte dessen Fell (Vlies) seiner Frau Äetes. Das Vlies wurde an einem Baum befestigt und beschützte das ganze Land.

Bereits bei der 1963 produzierten Verfilmung "Jason und die Argonauten" von Don Chaffey stehen die visuellen Spezialeffekte im Vordergrund. Bei dem Fernsehremake aus dem Jahr 2000 spart Willing ebenfalls weder an den Spezialeffekten der Action-Szenen noch an der opulenten Ausstattung. Weniger beeindruckend wirken hingegen die phantasievoll animierten Kreaturen. Monster ähnliche Gestalten, Fabelwesen und Mensch-Tier-Kreuzungen, alles ist dabei. Die Dialoge hinterlassen hingegen einen starren und aufgesetzten Eindruck, zudem zieht sich die Geschichte über fast drei Stunden, hier hätte ein strafferer Schnitt geholfen.
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