Filmreporter-RSS

Like Father, Like Son

Originaltitel
Soshite chichi ni naru
Alternativ
Wie der Vater, so der Sohn - Like Father, Like Son
Genre
Drama
 
Japan 2013
 
120 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
25.09.2014 ( D | CH | A ) bei Film Kino Text
 
 
Regie
Hirokazu Koreeda
Darsteller
Arata, Lily Franky, Jun Fubuki, Masaharu Fukuyama, Shôgen Hwang, Kirin Kiki
Homepage
http://www.like-father-like-son.de
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
Es gibt noch keine Userkritik!
Like Father, Like Son (Kino) 2013Film Kino Text
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsGalerieDVDsbewerten

Preisgekrönte Tragikomödie von Hirokazu Koreeda

Das Leben von Ryota Nonomiya (Masaharu Fukuyama) und Midori (Machiko Ono) sowie Yudai (Lily Franky) und Yukari (Yôko Maki) wird aus den Angeln gehoben, als sie von der Geburtsklinik einen Anruf bekommen. Ihre Kinder, heißt es von der Krankenschwester, wurden vor Jahren vertauscht. Der Schock über die erschütternde Nachricht weicht bald einer existenziellen Frage. Sollen sie das leibliche Kind annehmen oder dasjenige behalten, das sie jahrelang aufgezogen und ins Herz geschlossen haben? Die beiden Familien knüpfen Kontakt miteinander, kommen sich näher und probieren verschiedene Möglichkeiten, wie die Situation gehandhabt werden könnte.


Mit "Like Father, Like Son" hat der japanische Filmemacher Hirokazu Koreeda ein leises Drama über Menschlichkeit, Familie und Verantwortung von Eltern gegenüber ihren Kindern inszeniert. Die Herangehensweise an den Stoff ist weniger erzählend, als vielmehr beobachtend. Koreeda setzt weniger auf eine Spannungsdramaturgie denn auf stimmungsvolle Momente und Details. Grundlage ist dabei eine ungewöhnliche Versuchsanordnung, die den Zuschauer zum Nachdenken und zur Diskussion anregt. Trotz des ernsten Themas versagt sich Koreeda nicht eines leisen Humors, mit dem er auf die Situation der beiden Familien blickt und damit reflektierende Distanz ermöglicht.

Der Film wird 2013 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes aufgeführt. Trotz des starken Jahrgangs - um die Goldene Palme konkurrieren unter anderem auch der spätere Oscar Gewinner "La grande bellezza - Die große Schönheit", "Inside Llewyn Davis" und der Gewinner "Blau ist eine warme Farbe" - wird Koreeda mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Auch in Japan findet "Like Father, Like Son" große Beachtung. Insgesamt zwölf Mal wird der Film mit dem Japanischen Filmpreis nominiert, erhält letztlich aber nur die Auszeichnungen für die Nebendarsteller Rirî Furankî und Yôko Maki.
Like Father, Like Son (quer) 2013Film Kino Text
Ausgehend von einer parabelhaften Situation hat der japanische Filmemacher Hirokazu Koreeda eine leise Tragikomödie über Familienliebe und Menschlichkeit inszeniert.
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsGalerieDVDsbewerten
© 2020 Filmreporter.de