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Die Verachtung

Originaltitel
Le mépris
Genre
Drama
 
Frankreich/Italien 1963
 
95 min, ab 16 Jahren (fsk)
Kinostart
15.05.1987 (D) bei
Neue Visionen
Regie
Darsteller
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
8,5 (4 User)
7,0 (Filmreporter)
Brigitte
StudioCanal
Inhalt/Kritik • Cast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten

Stern des avantgardistischen französischen Films

Bei den Dreharbeiten zu einem Odysseus-Film zerbricht Paul Javals (Michel Piccoli) Ehe. Frau Camille (Brigitte Bardot) ist verletzt und wütend, weil der Drehbuchautor sie nicht vor den Nachstellungen des Produzenten Prokosch (Jack Palance) schützt. Doch Javal ist nicht stark genug, er fühlt sich in seiner Position nicht sicher. Camilles zunächst kühle Zurückhaltung macht langsam einer sich steigernden Verachtung Platz. Prokosch wiederum hat Javal nur engagiert, da er seinem Regisseur (Fritz Lang spielt sich selbst) keinen kommerziell erfolgreichen Film zutraut.


Cinecitta, Rom: Fritz Lang ist der Regisseur und Jean-Luc Godard sein Assistent - im Film wohlgemerkt. Welch ein Respekt für den Altmeister! Lang nahm es verwundert und wohlwollend zur Kenntnis, wie Godard am Set improvisierte. Filme wie "Die Verachtung" machten Godard zum Helden des erstarkenden jungen französischen Kinos. Generationen von angehenden Filmmachern nehmen sich bis heute den genialen Regisseur zum Vorbild.

Auch Brigitte Bardot konnte Godards Angebot nicht widerstehen, obwohl sie dem Filmbusiness eigentlich den Rücken kehren wollte. Stattdessen zog sie sich für Godards farbdramaturgisch avantgardistische Alberto Moravia-Verfilmung erst einmal aus. "Le mépris", der melancholischen Abschied des klassischen amerikanischen Studiokinos, war nicht nur Godards größter Erfolg in den Vereinigten Staaten, sondern auch sein teuerster Film.
Die Verachtung
StudioCanal
Trailer:
Die Verachtung
Bei Dreharbeiten zerbricht Paul Javals (Michel Piccoli) Ehe. Frau Camille (Brigitte Bardot) ist verletzt und wütend, weil der Drehbuchautor sie nicht vor...  Clip starten

Cinecitta, Rom: Fritz Lang spielt die Rolle des Regisseurs - Jean-Luc Godard mimt hingegen dessen Assistent. Welch ein Respekt für die deutsche Regielegende!
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