Zeit für Legenden - 2016 | FILMREPORTER.de
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Zeit für Legenden

OriginaltitelRace
GenreBiographie
Land & Jahr Frankreich/Deutschland/Kanada 2016
KinoDeutschland
AnbieterSquareOne Entertainment
Kinostart28.07.2016
RegieStephen Hopkins
DarstellerJonathan Higgins, Carice van Houten, Bruno Bruni Jr., Jeremy Ferdman, Jaa Smith-Johnson, Anthony Sherwood
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Sportler Jesse Owens kämpft nicht nur im Stadion

Ohio 1934 an. Jesse Owens (Stephan James) bereitet sich mit seinem Trainer Larry Snyder (Jason Sudeikis) auf die Olympischen Spiele vor, die in zwei Jahren in Berlin stattfinden werden. Nicht nur der Medientrubel um seine Person setzen dem Sportler im Vorfeld der wichtigsten Sportveranstaltung seiner Karriere zu. Auch die Tatsache, dass die Nazis die Olympiade für ihre rassistische Propaganda instrumentalisieren wollen, bereitet dem afroamerikanischen Athleten Sorgen. Er überlegt, die Spiele zu boykottieren, entscheidet sich dann aber doch, anzutreten. Damit bereitet er nicht nur den Nazis eine Niederlage zu, denn auch im eigenen Land ist der Rassismus noch weit verbreitet.
Stephen Hopkins' Biopic über Jesse Owens ist nicht nur für Sportfans von Interesse. Der gehört zu den größten Sportlern der olympischen Geschichte. Ausgerechnet im nationalsozialistischen Berlin holt der Afroamerikaner vier Goldmedaillen und wird damit zum erfolgreichsten Athlet der Olympischen Spiele. Die große Anerkennung bleibt dem Jahrhundertsportler in seiner Heimat USA zunächst dennoch verwehrt. Um die Einwohner der Südstaaten des in der Rassenfrage tief gespaltenen Landes nicht gegen sich aufzubringen, wagt es Präsident Franklin D. Roosevelt nicht, Owens im Weißen Haus zu empfangen. Erst mit seiner Ernennung zum 'Botschafter des Sports' im Jahr 1955 durch dessen Nachfolger Dwight D. Eisenhower und den damit zusammenhängenden Werbeaufträgen kommt Owens finanziell auf einen grünen Zweig.

Bis dahin muss er sich mit diversen Jobs über Wasser halten. So nutzt er seinen Bekanntheitsgrad für diverse Schauläufe, bei denen er mal gegen andere Sportler, mal gegen Rennpferde oder Motorräder antritt. Später bereut er diese unwürdigen Spektakel. Aber das ist Schnee von gestern. Inzwischen hat Owens seinen festen Platz in der Geschichte des Sports sicher. Im Jahr 2012 wird er in die IAAF Hall of Fame aufgenommen. Die im gleichen Jahr ins Leben gerufene Ruhmeshalle für nicht mehr aktive, sich durch besondere Leistungen ausgezeichnete Athleten gilt als die höchste Auszeichnung des internationalen Leichtathletikverbandes.

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