Die Jones - Spione von nebenan - 2016 | FILMREPORTER.de
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Die Jones - Spione von nebenan

OriginaltitelKeeping Up with the Joneses
GenreKomödie
Land & Jahr USA 2016
FSK & Länge ab 12 Jahren • 106 min.
KinoDeutschland
Anbieter20th Century Fox
Kinostart23.03.2017
RegieGreg Mottola
DarstellerAndre Pushkin, Zach Galifianakis, Pamela Conover, Kristina Case, Adrienne Ballenger, Harry Galifianakis
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieDVDsbewerten

Turbulente Komödie mit ironischen Seitenhieben

Jeff (Zach Galifianakis) und Karen (Isla Fisher) sind ein glückliches Paar das in einem kleinen Vorort lebt. Das Leben der beiden Normalos wird jedoch jäh in Frage gestellt, als ein junges Pärchen in der Nachbarschaft einzieht. Natalie und Tim Jones ("Wonder Woman" Gal Gadot und "Mad Men"-Darsteller Jon Hamm) scheinen einfach perfekt: beide sind unverschämt gutaussehend, erfolgreich, wohlhabend und zu alledem noch sehr kultiviert. Neidisch und misstrauisch gegen die ach so makellosen Jones, beginnen Jeff und Karen ihre Nachbarn auszuspähen. Ihr Verdacht ist nicht unbegründet. Natalie und Jones sind nicht, was sie vorgeben zu sein. Es stellt sich heraus, dass sie Spione sind, die sich auf einer geheimen Mission befinden.
Greg Mottolas Komödie "Die Jones - Spione von nebenan" bietet turbulente Unterhaltung mit ironischen Seitenhieben auf den Spionagefilm. Genre-Fans werden ihr Vergnügen daran haben und sich dank "Hangover"-Darsteller Zach Galifianakis auch über die derben Späße amüsieren.

"Die Jones - Spione von nebenan" heißt im Original "Keeping up With the Joneses". Damit ist die in der englischen Sprache gebräuchliche Redewendung gemeint, die auf das nachbarschaftliche Wetteifern hinsichtlich des materiellen Wohlstandes und sozialen Status' verweist. Deren Ursprung geht auf den Titel einer erfolgreichen Comicserie zurück, die in den USA von 1913 bis 1938 publiziert wurde. Im Zentrum steht eine mittelständische Familie, die sich in puncto Lebensstil in ständiger Konkurrenz mit ihren unsichtbaren Nachbarn, den Joneses, sieht.

Auch in früheren künstlerischen Quellen findet sich der metonymisch gebrauchte Begriff 'Jones' als Bezeichnung für eine Familie, die einen gesellschaftlichen Referenzpunkt bildet. Schon Mark Twain grenzt in seinem Essay "Corn Pone Opinions" die Familie Jones von den Smiths ab. Filmpionier D.W. Griffith dreht zu Beginn des 20 Jahrhunderts eine Reihe von Kurzfilm-Komödien, die um die Abenteuer einer Familie namens Jones kreisen ("Mr. Jones at the Ball", "Mrs. Jones Entertains", "Mr. Jones Has a Card Party"). Andere Erklärungen wollen die Redewendung historisch verankert wissen. Demnach beziehe sie sich auf die Familie der US-Schriftstellerin Edith Wharton (Geburtsname: Edith Newbold Jones), die im 19. Jahrhundert aufgrund ihres Wohlstands und Lebensstils für andere Familien Vorbildfunktion hatte.
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Die Jones - Spione von nebenan: Erster deutscher Trailer

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