© Concorde Filmverleih

Soloalbum

Originaltitel
Soloalbum
Genre
Komödie
Land /Jahr
Deutschland 2003
 
87 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
27.03.2003 ( D ) bei Concorde Filmverleih
Regie
Gregor Schnitzler
Darsteller
Matthias Schweighöfer, Oliver Wnuk, Christian Näthe, Lisa Maria Potthoff, Sandy Mölling, Thorsten Feller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
7,7 (6 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenGalerieKritikDVDsbewerten
Über Liebeskummer, Tränen und Wiedervereinigung
Ben (Matthias Schweighöfer) hat alles, was man braucht, um in der Berliner Szene bestehen zu können: eine coole Wohnung, einen Job beim wichtigsten Musikmagazin der Stadt, die richtigen Klamotten und eine hübsche Freundin. Die allerdings läuft ihm weg, weil Ben vor lauter Hipness ihren Geburtstag vergisst. Wie Ben versucht Katharina (Nora Tschirner) entweder das Geschehene zu vergessen oder das wiederzugewinnen, was verloren geglaubt.
Gregor Schnitzler dreht seine Komödie nach der Romanvorlage von Benjamin von Stuckrad-Barre, aber er verzichtet auf eine Eins-zu-eins-Umsetzung. Aus Stuckrad-Barres verbalen Bösartigkeiten hat Drehbuch-Autor Jens-Frederik Otto leichte, verdauliche Gags gemacht, die Ausfälle gegen die Musikbranche wurden beinahe ganz gestrichen, und die Figur der Katharina, im Roman bloß die Auslöserin von Bens liebeskümmerlichen Selbst- und Weltreflexionen, bekam mehr Profil. Der Film spricht ein größeres Publikum an, Liebeskummer kennt jeder - auch wer nicht den ganzen Tag Britpop hört und auf den Partys der Hauptstadt zuhause ist. Geblieben ist die Selbstironie des Protagonisten. Wie Ben seine Lage immer noch selbstbewusst kommentiert, während tatsächlich sein Leben in Scherben fällt - das ist komisch und macht den eitlen Egozentriker fast sympathisch. Doch eine Komödie lebt nicht von Selbstironie allein. Wichtig ist auch das Timing, und hier liegt ganz klar die Stärke des Films und seines Regisseurs Gregor Schnitzler.
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Ben (Matthias Schweighöfer) hat alles, was man braucht, um in der Berliner Szene bestehen zu können: eine coole Wohnung, einen Job beim wichtigsten Musikmagazin der Stadt, die...
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2021