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I, Tonya

Originaltitel
I, Tonya
Genre
Biographie
 
USA 2017
 
119 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Deutschland
Kinostart
22.03.2018 (D) bei
DCM (Delphi Filmverleih)
Regie
Darsteller
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
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I,
dcm
Inhalt/Kritik • Cast & CrewTechn. DatenAwardsNewsTrailerGalerieDVDsbewerten

Tragisch-gewalttätiger Zickenkrieg auf dem Eis

Sie bleibt für die Öffentlichkeit das Biest und die Eishexe. Obwohl Tonya Harding (Margot Robbie) bis heute bestreitet, von den Plänen ihres damaligen Mannes Jeff Gillooly (Sebastian Stan) gewusst zu haben, ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan mit einer Eisenstange so schwer zu verletzen, dass sie die amerikanischen Eiskunstlaufmeisterschaften nicht beenden und an den Olympischen Spielen 1994 teilnehmen kann. Der Verdacht der Mitwisserschaft fällt schnell auf Harding, die für Lillehammer vom amerikanischen NOK nicht nominiert wird und deshalb das Startrecht einklagt. Später wird ihr der Sieg bei den US-Meisterschaften aberkannt und sie lebenslang gesperrt.

24 Jahre und sechs Olympiaden später, legt sie ihre Beichte ab. Harding sitzt in ihrer Küche inmitten des schmutzigen Geschirrs und blickt auf ihr Leben zurück. Als Kleinkind wird sie von ihrer ehrgeizigen Mutter LaVona (Allison Janney) aufs Eis gestellt, schon für ihre ersten Schritte muss die Mutter den Widerstand des Systems überwinden, der Tonya immer wieder behindert und diskriminiert. Sie wird trotz der Vorbehalte in die Trainingsgruppe aufgenommen und gewinnt bald trotz ihres Asthmas gegen weitaus ältere Sportlerinnen jeden Wettkampf.

Ihr Leben ordnet sie dem Sport unter, der große Erfolg lässt auf sich warten, obwohl sie als erste Amerikanerin den Königssprung, den technisch und körperlich anspruchsvollen dreifachen Axel, steht. Die Kampfrichter ziehen für sie niedrigere Noten als für die sportlich unterlegene Konkurrenz. Das Proletarierkind mit dem selbst genähten Kleid gehört nicht dazu, sie passt nicht in den Kreis der eislaufenden Töchter aus vermögendem Haus.

Um der ständigen Kontrolle ihrer Mutter zu entfliehen, heiratet Tonya früh. Obwohl Jeff Gillooly (Sebastian Stan) sie regelmäßig schlägt, kommt sie nicht von ihm los - bis zu jenem verhängnisvollen Tag in der Eishalle.


Gewalttätiger Zickenkrieg auf dem Eis. Wenige Wochen vor den Olympischen Spielen von 1994 zerschlägt der Mann von Eiskunstläuferin Tonya Harding (Margot Robbie) Eisprinzessin und Hauptkonkurrentin Nancy Kerrigan (Caitlin Carver), die Kniescheibe. Harding wird dafür lebenslänglich gesperrt. Die aus der Sicht Tonya Hardings erzählte Sportlerbiografie arbeitet eine düstere Seite der Sportgeschichte auf.
I, Tonya (2017)
dcm
Trailer:
I, Tonya: Der Trailer Tonya Harding (Margot Robbie) erzählt ihre Lebensgeschichte: Wie sie als Kleinkind von ihrer ehrgeizigen Mutter LaVona (Allison Janney) aufs Eis gestellt...  Clip starten
Die aus der Sicht Tonya Hardings erzählte Filmbiografie kommt der tragischen Sportlerin sehr nahe.
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