Ein Becken voller Männer  - 2018 | FILMREPORTER.de
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©StudioCanal Germany, Mika Cotellon

Ein Becken voller Männer 

OriginaltitelLe grand bain
GenreKomödie
Land & Jahr Frankreich 2018
FSK & Länge 122 min.
KinoDeutschland
AnbieterStudioCanal Germany
Kinostart25.04.2019
RegieGilles Lellouche
DarstellerNoée Abita, Xavier Alcan, Mathieu Amalric, Jean-Hugues Anglade, Leïla Bekhti, Guillaume Canet
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Ganz oder gar nicht geht auch französisch

Delphine (Virginie Efira) war einst erfolgreiche Synchronschwimmerin, große sportliche Erfolge und persönliches Glück gehören jedoch längst der Vergangenheit an. Nun will die trockene Alkoholikerin nochmal durchstarten. Und das mit einer ungewöhnlichen Idee: Delphine gründet ein Synchronschwimmteam, das ausnahmslos aus Männern besteht. Tatsächlich melden sich auf ihren Aushang in einem Schwimmbad einige Interessenten. Einer von ihnen ist Bertrand (Mathieu Amalric), ein schwer an Depressionen leidender Mann in den mittleren Jahren, der seit zwei Jahren keiner geregelten Arbeit nachgeht.

Aber auch die anderen Badenixen schleppen manches Gepäck mit sich. Marcus (Benoît Poelvoorde) zum Beispiel ist zwar Geschäftsmann, allerdings kein besonders erfolgreicher. Laurent (Guillaume Canet) kann seine Aggressionen kaum zügeln, während die beiden Immigranten Avanish und Basile (Alban Ivanov) des Französischen kaum mächtig sind und sich mit ihren Kollegen deshalb kaum verständigen können. So unterschiedlich Delphines Synchronschwimmer charakterlich ausfallen mögen, haben sie doch ein gemeinsames Ziel: Sie wollen an der Weltmeisterschaft im Synchronschwimmen teilnehmen.
Gesellschaftlich gescheiterte Männer wachsen über sich hinaus, indem sie sich erfolgreich in einem für sie fremden und gesellschaftlich für Männer ungewöhnlichem Metier versuchen. Spätestens seit dem Erfolg von "Ganz oder gar nicht" über unscheinbare bis hin zu bescheiden ansehnlichen Vorstadtbriten, die Stripper werden wollen, ist dies ein bewährtes Rezept für eine Wohlfühlkomödie. Der Zuschauer nimmt aus dem Seherlebnis nicht nur das erhebende Gefühl mit, dass man es im Leben zu allem bringen kann, wenn man es nur versucht. Durch das Aufeinanderprallen von Gegensätzen (Normalo will Stripper werden) ergibt sich auch so manche komische Situation.

Dass sich die Normalos und sozial Gescheiterten in "Ein Becken voller Männer" als Synchronschwimmer versuchen, ist als Motiv nahezu zwingend. Eine kuriosere Situation als diese dürfte es kaum geben, wenn man von dem Striptease-Moment in "Ganz oder gar nicht" mal absieht. Sonderlich originell ist sie aber nicht. Denn schon die britische Komödie "Swimming with Men" und zehn Jahre zuvor der schwedische Wohlfühlhit "Männer im Wasser" hatten das komödiantische und kathartische Potenzial von synchronschwimmenden 'Männern im Becken' ausgelotet. Übrigens waren historisch die ersten Synchronschwimmer Männer, für Frauen war der Sport zunächst nicht gestattet.
Ein Becken voller Männer 

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Ein Becken voller Männer: Der Trailer

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