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I Am Mother

OriginaltitelI Am Mother
GenreScience Fiction
Land & Jahr Australien 2019
FSK & Länge ab 12 Jahren • 114 min.
KinoDeutschland
AnbieterConcorde Filmverleih
Kinostart22.08.2019
RegieGrant Sputore
DarstellerLuke Hawker, Rose Byrne, Maddie Lenton, Summer Lenton, Hazel Sandery, Tahlia Sturzaker
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGaleriebewerten

Science-Fiction-Drama in Kammerspiel-Dramaturgie

Der drohende Untergang der Menschheit infolge seiner eigenen Hybris ist ein Standard-Topos des fantastischen Kinos, aus dem viele Filme des Genre ihre Spannung beziehen. Schafft es die Menschheit, ihre Vernichtung abzuwenden? "I Am Mother" überschreitet die Grenze, hier wurde die Menschheit bereits Opfer einer Apokalypse. Die Handlung des Sciene-Fiction-Drama setzt nach der Katastrophe ein.

Die Erde ist eine Brachlandschaft, die Menschheit ausgerottet, wie es die Erzählung zumindest nahelegt. Hoffnung auf den Weiterbestand der einst intelligentesten Spezies auf dem Planeten gibt es dennoch. In einer Wiederbesiedlungsanlage arbeitet ein Roboter eifrig daran, die Menschheit wieder auf Vordermann zu bringen. Die Anlage wurde von den Menschen einst für den Fall errichtet, dass sie sich eines Tages selbst vernichtet.

Die erste Geburt des Inkubators der Anlage ist ein Mädchen (Clara Rugaard), das von dem Roboter erzogen wird. Maschine und Mensch bilden eine harmonische Familie, ein Tochter-Mutter-Gespann. Das Kind wächst heran, es lernt Ballett, studiert die menschliche Anatomie, taucht selbst in die Geisteswissenschaften ein. Auch mit der leichten Unterhaltung, welche die Menschheit zu ihren Hochzeiten in ihren Bann gezogen hatte, macht sie Bekanntschaft. Auf Videos schaut das Mädchen regelmäßig eine einst populäre Talk-Sendung namens "The Tonight Show". Eines Tages aber wird die Eintracht zwischen Mutter und Tochter auf eine harte Probe gestellt. Eine verwundete Frau (Hilary Swank) taucht in der Anlage auf. Angeblich gehört sie zu den wenigen Überlebenden der Apokalypse. Widerspricht das nicht den Aussagen Mutters? Wem kann die Tochter trauen, der vertrauten Maschine oder dem fremden Menschen?
"I Am Mother" ist das Spielfilm-Regiedebüt von Grant Sputore. Manche Serienfans kennen den Filmemacher von der Fernsehserie "Castaway", für die er mehrere Episoden dreht. Die Hauptrollen in seinem kammerspielartigen Spielfilm-Einstand sind teilweise zu sehen und teilweise nur zu hören. Neben der Nachwuchsdarstellerin Clara Rugaard ("Teen Spirit") in der Rolle der Tochter und Oscar-Preisträgerin Hilary Swank ("Million Dollar Baby") als eine der wenigen Überlebenden wirkt in dem spärlich besetzten Film zudem Rose Byrne ("Bad Neighbors") mit. Von ihrer - optischen - Präsenz bekommen die Zuschauer der englischen Originalfassung indes wenig mit. Lediglich die Stimme der Schauspielerin ist zu hören, sie synchronisiert den Roboter. Unter der metallenen Außenhaut der Maschinen-Mutter verbirgt sich der neuseeländische Schauspieler Luke Hawker ("Krampus - Die Macht der Rute").

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Trailer: 

I Am Mother: Der Trailer

Nachdem die Menschen sich in der Zukunft angeblich ausgelöscht haben, arbeitet ein Roboter in einer Anlage an der Wiederbelegung der Spezies.  Clip starten
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"I Am Mother" bezieht seine Spannung auch aus der kammerspielartigen Ausgangssituation. mehr
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