Warrior - Staffel 1 - 2019 | FILMREPORTER.de
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©Sky Deutschland, Cinemax/HBO

Warrior - Staffel 1

OriginaltitelWarrior
GenreTV-Serie, Action
Land & Jahr USA 2019
FSK & Länge 60 min.
KinoDeutschland
AnbieterSky Deutschland
Kinostart14.06.2019
RegieLoni Peristere, Lin Oeding, David Petrarca
DarstellerAndrew Koji, Jason J. Tobin, Olivia Cheng, Dianne Doan, Kieran Bew, Langley Kirkwood
Homepage https://www.cinemax.com/warrior
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGaleriebewerten

Bruce Lees Serienvision wird endlich umgesetzt

San Francisco in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts. Wie viele Chinesen auch emigriert Ah Sahm (Andrew Koji) in die USA. Im Gepäck hat der junge Mann kaum mehr als seine Martial-Arts-Künste, mit deren Hilfe er im aufstrebenden Land der unbegrenzten Möglichkeiten schnell Fuß fasst. Allerdings landet er schnell in der Unterwelt. Denn der brutalste Clan in Chinatown, die Hop Wie Tong, ist auf seine Fähigkeiten aufmerksam geworden. Ah Sahm ist die Organisation der ideale Mann für so manch Schergentätigkeit.

Schon bald gerät der Neuankömmling hinein in einen gewalttätigen Mafiakrieg. Denn sein Boss Jun (Perry Yung) und der Anführer (Henry Yuk) eines rivalisierenden Clans kämpfen um die Vorherrschaft im lukrativen Opiumhandel. Ah Sahm gerät zwischen die Fronten der chinesischen Mafia, sein ursprüngliches Ziel und den eigentlichen Grund für seine Einreise in die USA verliert er jedoch nicht aus dem Blick: Er will seine Frau finden, die vor zwei Jahren spurlos aus China verschwand.
"Warrior" ist eine nach fast 50 Jahre erfolgte Wiedergutmachung an eine Legende des Martial-Arts-Kinos. Anfang der 1970er Jahre entwickelt Bruce Lee die Idee für eine Serie um einen aus China emigrierten Martial-Arts-Kämpfer, der sich in den USA sprichwörtlich durchs Leben schlägt. Seine wirksamste Waffe sind seine Kampfkünste. Mit seinem Konzept stößt Lee auf taube Ohren bei den amerikanischen Studiobossen - nur um wenig später ernüchtert feststellen zu müssen, dass Kernelemente seines Konzepts - so zumindest sieht das seine Witwe Linda Lee Cadwell - in der Serie "Kung Fu" verwurstet werden. Darin spielt David Carradine sehr erfolgreich einen 'weißgewaschenen' halbchinesischen Mönch, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von China in die USA flieht, wo er sich auf die abenteuerliche Suche nach seinem Halbbruder macht.

Verbindungselement zwischen "Warrior" und Bruce Lee ist die Tochter der Martial-Arts-Ikone, Shannon Lee, die an der Seite von Serienschöpfer und Drehbuchautor Jonathan Tropper ("Sieben verdammt lange Tage") als ausführende Produzentin fungiert. Das Ergebnis ist eine Serie, in der nicht nur östliche und westliche Kulturen aufeinanderprallen, was für reichlich Spannung sorgt. "Warrior" ist zudem eine Melange aus Genres wie Martial Arts, Historiendrama, Western und Abenteuer. Universalität der Geschichte und ein großes Spektrum an Motiven, Themen und erzählerischen Standards sind beste Voraussetzungen für eine Serie, die ein breites Publikum ansprechen will.

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Die Idee zu "Warrior" hat Bruce Lee bereits in den 1970er Jahren. 50 Jahre später wird seine Vision realisiert. mehr
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