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Blessing Bell

Originaltitel
Kofuku no kane
Genre
Drama
 
Japan 2002
 
87 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
11.03.2004 ( D ) bei Rapid Eye Movies
 
 
Regie
Hiroyuki Tanaka
Darsteller
Susumu Terajima, Naomi Nishida, Ryoko Shinohara, Suzuki Seijun
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IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
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Blessing Bell (Szene) 2002Rapid Eye Movies
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Laufen mit meditativer und kathartischer Wirkung

Igarashi (Susumu Terajima) bekommt einen neuen Job. Doch just an dem Tag, als er seine neue Stelle antreten möchte, wird die Firma geschlossen. Ziellos macht er sich auf den Weg, lässt sich einfach durch die Stadt treiben. Im Laufe des Tages trifft ihn eine Reihen von Menschen, die ebenfalls schlimmen Schicksalsschlägen ausgesetzt waren. So begegnet er einem Mann und spricht ihn an. Doch ohne Vorwarnung verstirbt seine Zufallsbekanntschaft - Igarashi wird wegen Mordes verhaftet. Im Gefängnis lernt er einen weiteren Mann kennen, der mit seiner toten Frau spricht. Die Kette von merkwürdigen Ereignissen reißt nicht ab. Er rettet ein Mädchen aus einem brennenden Gebäude, wird von einem Auto angefahren - wie kann ein einziger Tag derart katastrophal verlaufen!. Am Ende kommt Igarashi wieder dort an, wo er begonnen hat, zu laufen. Endlich weiß er, wo sein Platz im Leben ist.


Das Laufen ist zentrales Thema in Hiroyuki Tanakas Werk. Diese Bewegung hat meditative und kathartische Wirkung für den Protagonisten. Da dieser während des gesamten Films kein Wort zu sagen hat, war die Herausforderung für Sabu, so das Pseudonym des Filmemachers, einen Schauspieler finden, der durch seine bloße Präsenz die Leinwand zu füllen in der Lage sei. Mit Susumu Terajima wurde er fündig. Um die Ironie und die Unvorhersehbarkeit der Geschehnisse zu zeigen, montiert er seine lakonischen Bilder mit viel Geschick und Kunstfertigkeit.
Blessing Bell
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