Warner Bros.
Butterfly Effect

Butterfly Effect

Das Ende ist erst der Anfang
Originaltitel
The Butterfly Effect
Regie
J. Mackye Gruber, Eric Bress
Darsteller
Grant Thompson, Paul Lazenby, Sadie Lawrence, Bill Croft, Glenn Richards, Sam Easton
Kinostart:
Deutschland, am 26.08.2004 bei Warner Bros. Pictures
Genre
Thriller
Land
USA
Jahr
2003
FSK
ab 16 Jahren
Länge
114 min.
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
8,4 (7 User)
Ashton Kutcher in einer ernsthaften Rolle
Schon als Kind hatte Evan Treborn (Ashton Kutcher) Schwierigkeiten, sich an alles genau zu erinnern und das war gut so. Damals rät ihm ein Psychologe, Tagebuch zu führen und so seine Alltagsereignisse festzuhalten. Als Erwachsener nimmt er seine alten Bücher wieder zur Hand und entdeckt eine Art Zeitmaschine. Durch sie reist er nicht nur gedanklich in seine Vergangenheit sondern reell. Er bekommt die Chance seine verschwommenen Erinnerungen zusammenzufügen, die schwarzen Löcher zu stopfen und alles noch einmal zu erleben.

Er fühlt sich aber auch für das Scheitern seinen Jugendfreunde Kayleigh (Amy Smart), Lenny (Elden Henson) und Tommy (William Lee Scott) verantwortlich. Wie auch er bekommen sie ihr Leben nicht auf die Reihe. Evan kann nun endlich das tun, wozu er damals nicht in der Lage war: Er schreibt seine Geschichte neu und bewahrt seine Freunde vor traumatischen Erfahrungen. In seiner neuen Welt sollen seine Freunde glücklich sein. Aber wenn der Mensch Gott spielt bleibt das nicht ohne Folgen. Bei jeder Veränderung der Vergangenheit muss Evan erkennen, dass es in der Gegenwart zu unerwarteten und katastrophalen Auswirkungen kommen kann.
Gott lässt sich nicht gerne ins Handwerk fuschen. Ashton Kutcher zeigt sich mal von der ernsthaften Seite. Als Thema greift er auf, dass jeder Mensch hat schon mal in seinem Leben Dinge gemacht hat, welche er im nachhinein bereut. Mann kann sich hinterher entschuldigen, versuchen es wieder gut zu machen, aber egal was man auch tut, ungeschehen wird es nicht. Die Frage, welche sich stellt ist doch, ob es manchmal nicht besser ist, sich nicht an alles genau zu erinnern. Vielleicht liegt die wahre Stärkt ja darin, mit seinen Fehlern zu leben und das Beste aus der Gegenwart zu machen.
Heike Maleschka/Filmreporter.de
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2022