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Elling - Nicht ohne meine Mutter

Originaltitel
Mors Elling
Genre
Komödie, Drama
 
Norwegen 2003 bis 0000
 
78 min, ab 6 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
06.05.2004 ( D ) bei Arsenal Filmverleih
 
 
Regie
Eva Isaksen
Darsteller
Christin Borge, Per Christian Ellefsen, Lena Meieran, Pape Monsoriu, Grete Nordrå, Helge Reiss
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
4,8 (4 User)
Elling - Nicht ohne meine Mutter (Kino)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieDVDsbewerten

Der krankhaft neurotische Elling (Per Christian Ellefsen) ist über 30 Jahre alt, trotzdem lebt er immer noch bei seiner Mutter (Grete Nordrå). Er geht fast nie vor die Tür, ans Telefon schon gar nicht. Für das alltägliche Treiben der Nachbarn erfindet er die absonderlichsten Gründe. Aus Fernweh und weil sie Elling unter Leute bringen will, bucht die Mutter einen Urlaub auf Mallorca. Nur widerwillig lässt sich der sture Sohn zu der Reise überreden. Zu seinem Entsetzen sind die anderen Urlauber fröhlich und gesprächig, dazu hat es dem rüstigen Oberst Bugge-Høvik (Helge Reiss) ausgerechnet Ellings Mutter angetan. Als Elling und seine Mutter auch noch ein Zimmer mit Doppelbett zugewiesen bekommen, sieht der ewige Nörgler böse Mächte am Werk. Auch die üppige Zimmernachbarin und die barbusigen Schönheiten am Strand werden zu irritierenden Tücken eines äußerst anstrengenden Urlaubsvergnügens.


Mit einem Prequel kehrt eine der skurrilsten Filmfiguren des skandinavischen Kinos auf die Leinwand zurück. Wie schon in "Elling" angedeutet, hat der beliebte norwegische Neurotiker vor seinem Psychiatrie-Aufenthalt über Jahre völlig isoliert mit seiner Mutter zusammengelebt. In dieser Zeit spielt die Handlung von "Mors Elling". Auf Per Christian Ellefsen ist Verlass: Er hat seinen Elling ja bereits auf der Theaterbühne und nun erneut im Film derart verinnerlicht, dass jede Geste, jedes Wort (man sollte seine Stimme unbedingt im Original hören!) und jede seiner vollkommen wahnwitzigen Reaktionen auf seine Umwelt zugleich irrsinnig lustig und beängstigend krank erscheinen. Der heitere Unterhaltungswert von "Nicht ohne meine Mutter" beruht deutlicher als beim Vorgänger auf dem Charakter Elling - was nicht nur an dem herzigen Per Christian Ellefsen liegt, sondern vielmehr auch an der etwas runden Dramaturgie, die Regisseurin Eva Isaksen aus Ellefsens witzigen Auftritten eher zusammenstückelt als komponiert.
Elling - Nicht ohne meine Mutter (Kino)
Elling - Nicht ohne meine Mutter (Kino)
Der krankhaft neurotische Elling (Per Christian Ellefsen) ist über 30 Jahre alt, trotzdem lebt er immer noch bei seiner Mutter (Grete Nordrå). Aus Fernweh und weil sie Elling...  Clip starten
Mit einer Art Prequel kehrt eine der skurrilsten Filmfiguren des skandinavischen Kinos auf die Leinwand zurück. Wie schon in "Elling" angedeutet, hat der beliebte norwegische...
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