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Befreite Zone

Originaltitel
Befreite Zone
Genre
Satire
 
Deutschland 2003
 
97 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
13.05.2004 ( D ) bei Salzgeber & Co. Medien
 
 
Regie
Norbert Baumgarten
Darsteller
Hilmar Eichhorn, Vesseli Georgiev, Wesselin Georgiew, Alexander Gregor, Marie Gruber, Daniela Hoffmann
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
4,5 (2 User)
Befreite Zone (Kino) 2003Epix Media
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Bissige Sature über den Aufschwung-Ost

Blauäugig und risikobereit erleben die Bürger des Ortes Sässlen in Brandenburg ihren ganz eigenen Aufschwung Ost. Micha (Florian Lukas) und Sylvia (Johanna Klante) träumen vom gemeinsamen Leben mit Kindern, Haus und Auto. Doch Micha betrügt Sylvia mit Kerstin (Annett Renneberg), Sylvia hingegen betrügt Micha mit Ade (Michael Ojake).

Der ist schwarz, wird "Blondie" genannt und schießt so viele Tore für den Sässlener Fußballverein, dass er die Stadt und seine Menschen weit über die Grenzen Brandenburgs berühmt macht. Das bringt Sylvias Vater Rolf (Axel Prahl) auf eine Idee, die ihn aus seinem beruflichen Tief herauszubringen: Fanartikel. Uns tatsächlich geht es für ihn fortan steil aufwärts. Für Ehefrau Bärbel (Daniela Hoffmann) ist das aber noch lange kein Grund, ihre Affäre mit Schuldirektor Peter Kruger (Steffen Mensching) zu beenden.

Michas Vater Otto (Hilmar Eichhorn) ist der einflussreichste Bauunternehmer der Stadt und zudem Präsident des Fußballvereins. Seine Kompromisslosigkeit und sein Durchsetzungsvermögen sind das Fundament für den sportlichen und wirtschaftlichen Aufschwung von Stadt und Verein. Doch Ottos kreative Buchführung ist eher eine Angelegenheit für die Gerichte. Währenddessen trinken Sylvias Bruder Benny (Jacob Matschenz) und seinen Kumpel Timo (Florian Riedel) Bier, rauchen und reden über Mädchen. Bei einer der angehimmelten Schönheiten zu landen gelingt nicht wirklich.


Norbert Baumgarten zeichnet in seinem Spielfilmdebüt eine bissige Aufschwung-Ost-Satire voller spöttischer Karikaturen und ironischer Seitenhiebe. "Eine Geschichte für ein abgeklärtes Publikum, dessen Vorurteile endgültig bestätigt werden sollen", nennt er selbst seine "Befreite Zone". Baumgarten hat erkannt, dass die Goldgräberstimmung der Nach-DDR-Ära für tragikomische Geschichten den idealen Hintergrund bietet.
Befreite Zone (Kino) 2003Epix Media
Galerie: Befreite Zone
Norbert Baumgarten zeichnet in seinem Spielfilmdebüt eine bissige Aufschwung-Ost-Satire voller spöttischer Karikaturen und ironischer Seitenhiebe.
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