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Ocean's 13.

Warner Bros. Film

Merkmale des alten Heist-Genres
Zurück zu alten Höhen
Regisseur Steven Soderbergh versammelt für "Ocean's 13" erneut sein All-Star-Ensemble um sich und kehrt nach einem enttäuschenden zweiten Teil mit Charme, Esprit und Feuer zurück zu alten Höhen. Wenn es um einen in ihrer Gruppe geht, kennen die Jungs um Meisterdieb Danny Ocean (George Clooney) kein Pardon. Nach ihrem letzten großen Gig gingen sie getrennte Wege...
Von  Johannes Bonke/Filmreporter.de,  28.05.2007
Al Pacino und Ellen Barkin im Casino.

Warner Bros.

... doch jetzt formieren sie sich wegen eines ärgerlichen Vorfalls wieder neu. Der gemeinsame Freund Reuben Tishkoff (Elliott Gould) wurde von einem hinterhältigen Casinobesitzer (Al Pacino) betrogen. Damit der Schurke nicht weiter sein Unwesen treibt, tüfteln die Einbruchgenies an einem teuflischen Plan. Um ihm eine Lektion zu erteilen, sollen alle Spieltische seiner Casinos an ein und demselben Abend ausgenommen werden. Ein fast unmöglicher Plan, der wahrlich nur einem Team gelingen könnte...

Wer hätte das gedacht: Obwohl "Ocean's Twelve" bei Kritikern wie Fans auf wenig Gegenliebe gestoßen war, gelang es Regisseur Steven Soderbergh, die alte Truppe wieder komplett zu formieren.


Ocean's 13

Warner Bros.

"Unsere Bedingung war: alle oder keiner" erklärt Soderbergh seine Einstellung. Mit Ausnahme der Gastrollen von Julia Roberts und Catherine Zeta-Jones konnte er George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Andy Garcia, Don Cheadle, Bernie Mac, Casey Affleck und die beiden hochkarätigen Neuzugänge Al Pacino und Ellen Barkin zum Mitmachen bewegen, um beim dritten Teil alles besser zu machen. Sein Konzept: Zurück zum frischen Stil des ersten Teils, zurück zur alten Location Las Vegas.

Obwohl der größte Teil der Szenen in den Warner Studios in Los Angeles gedreht und die Drehorte nachgebaut wurden, hat der Film wieder den alten Stil. Soderbergh gibt zu erkennen, dass es der Truppe exzentrischer Diebe nicht nur um Geld - sondern vielmehr um Freundschaft geht - und lässt so ein typisches Merkmal des alten Heist-Genres in seiner modernen Inszenierung aufleben. Das Ergebnis feierte auf den Filmfestspielen in Cannes eine umjubelte Premiere, und es kann sich durchaus sehen lassen. Die erfrischend spritzige Unterhaltung beweist, dass die Superstars ihr Geld wert sind.
Von  Johannes Bonke/Filmreporter.de,  28.05.2007

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