Festival Features
Ins Paradies - jetzt!
Irrwege ins Jenseits
Veröff.  1.10.2005: Die beiden jungen Palästinenser Saïd (Kais Nashef) und Khaled (Ali Suliman) sind für ein Selbstmordattentat auserkoren. Mit Sprengstoffgürteln versehen brechen sie nach Tel Aviv auf, doch ihre Operation scheitert bei einem ersten Versuch. Plakative Schuldzuweisungen vermeidend, liefert Hany Abu Assads hoch gelobter und viel diskutierter Film das subtile Portrait eines für Europäer schwierig zu...

Liebe, Lust und Leiden in Kenia
Erzählerisches Event-Kino?
Veröff. 11.09.2005: Erzählerisches Event-Kino statt ernüchternder Ethno-Film präsentiert Hermine Huntgeburth mit der Verfilmung des Bestsellers "Die weiße Massai" der Erfolgsautorin Corinne Hofmann. Die spannende Liebes-Affäre einer weißen Urlauberin aus der Schweiz mit einem jungen Kenianer ist der Stoff, aus dem romantische Frauenromane und erfolgreiche Kino-Adaptionen gewebt sind.

Wenn Robinson die Couch verlässt
Jim Jarmuschs Prinzip der Trägheit
Veröff.  8.09.2005: Als Publikumsliebling und Gewinner des Grand Prix der Filmfestspiele von Cannes 2005 empfiehlt sich "Broken Flowers". Jim Jarmuschs Drama ist ein zurückhaltend gestaltetes, absurd-lakonisches Meisterwerk um die Sehnsucht nach dem Ungewissen. Die Rolle des lethargischen Titelhelden, der sich in zielstrebiger Behäbigkeit auf die Suche nach der Mutter seines Sohnes macht, hat Jarmusch Bill Murray...

Deutsche Romantik im Land der aufgehenden Sonne
Märchen und Realität
Veröff. 20.08.2005: Deutschland und Japan stehen sich in Manchem näher, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Trotz großer Unterschiede und einer oft oberflächlichen, auf Stereotypen wie Rhein-Romantik und fernöstlicher Exotik reduzierten wechselseitigen Wahrnehmung gibt es auch tiefere, in den Kulturen beider Länder verankerte Gemeinsamkeiten. So erscheint dem deutschen Besucher in Japan manches bei...

Harte, traurige Geschichte öffnet Augen
Sehnsucht, Schmachten, Liebeswunsch?
Veröff. 11.08.2005: "Öffne meine Augen" - das klingt nach Sehnsucht, Schmachten, Liebeswunsch. Tatsächlich aber erzählt die spanische Regisseurin Icíar Bollaín in ihrem dritten Spielfilm eine harte, traurige Geschichte.

Sommerliche Utopie der Liebe
Französischer Sommer
Veröff. 19.07.2005: Das Ferienhaus nahe Marseille, der sanfte Mistral, delikate Meeresfrüchte und das glitzernde Meer: eigentlich die besten Voraussetzungen für einen entspannten Familienurlaub. Wenn die sommerliche Hitze nicht auch den Eros wecken würde. In heiter-beschwingten Tönen entwirft das französische Regieduo Olivier Ducastel und Jacques Martineau einen turbulenten Liebesreigen mit einer angenehm...

Abenteuer, Action und viel Schmalz
Schlecht kopierter Absturz
Veröff.  5.07.2005: Es hätte so schön sein können, denn die Idee ist gut: Ein Flugzeug stürzt mitten in der Wüste ab - die Gestrandeten bauen sich ein neues Gefährt, um sich zu retten. Aber John Moore war das offenbar nicht genug Action, also baute er Intrigen, böse Einheimische und natürlich einen Helden ein. So wirkt "Der Flug des Phoenix" ungewollt wie eine schlechte Komödie anstatt wie ein guter Abenteuerfilm....

Tom Cruise ist nicht totzukriegen
Mars macht mobil
Veröff. 29.06.2005: Wieder wird Amerika, diesmal vertreten durch Tom Cruise, von hundsgemeinen Aliens attackiert. Wer wird den monumentalen "Krieg der Welten" wohl gewinnen? Immerhin: Regie führt kein Geringerer als Steven Spielberg, doch dem gehen offenbar langsam die Ideen aus. Macht nichts: Hollywoods Wunderkind zitiert und variiert sich notfalls einfach selbst.

Tommy Lee Jones lässt Herz erweichen
Girlies, Pompons und ein Raubein
Veröff. 10.06.2005: Zeugen zu beschützen, ist eine Sache, aber mit ihnen zu leben, ein Ding der Unmöglichkeit - zumindest wenn es sich um ein Rudel Cheerleader handelt. Diese Erfahrung macht Tommy Lee Jones als harter Texas Ranger, der sich unerwartet in einem östrogengeladenen Umfeld wieder findet.

Sex, Crime, Anarchie und galligem Humor
Herrlich unsympathisch!
Veröff.  2.06.2005: Sex & Crime ist sein Programm, gewürzt mit Anarchie und galligem Humor: Álex de la Iglesia, Spaniens Aushängeschild des Kino-Krawalleros. In seinem neuesten filmischen Streich "Crimen Ferpecto - Ein ferpektes Verbrechen" kokettiert er gekonnt mit Amoral und niederen Instinkten, doch die augenzwinkernd Hitchcocksche Krimikomödie ist spürbar zahmer als seine anarchischen Anfänge in den 90er Jahren.

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